Stromfest Warnemünde : Farbspektakel über dem Seebad

Das Feuerwerk hüllt die Mittelmole und den Alten Strom in ein besonderes Licht. Die Show erhielt viel Lob.
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Das Feuerwerk hüllt die Mittelmole und den Alten Strom in ein besonderes Licht. Die Show erhielt viel Lob.

Feuerwerk begeistert die Besucher / 36 Kuchen und Torten beim Basar erbringen mehr als 400 Euro für drei Warnemünder Einrichtungen

svz.de von
07. September 2015, 08:00 Uhr

Besonderes Lob hat es beim diesjährigen 22. Stromfest im Ostseebad für das Feuerwerk gegeben. Den ganzen Tag hatten die Veranstalter gebangt, ob der besondere Punkt stattfindet oder nicht. Aber David Bruhn von Filou-Feuerwerke konnte erfolgreich alle beruhigt. „Das Feuerwerk war richtig Spitze“, attestiert Astrid Voß, Vorsitzende vom Warnemünde Verein. Und auch Jörg Bludau von der KVS-Agentur war begeistert: „Das Feuerwerk und die Musik waren synchron eingestellt und kamen auf den Punkt genau“, lobte er. Die Band Irish Coffee war wieder extra zum Kuttersingen mit den Shantychören und Bands aus Dänemark angereist.

Lob verdienen auch die Freizeitbäcker, die die 36 Kuchen und Torten für den Kuchenbasar des gemeinnützigen Warnemünde Vereins gestiftet haben. „Wir haben es zur Sicherheit am Anfang in der Vogtei aufgebaut, aber der Himmel hat sich an die Vereinbarung gehalten und die Sonne scheinen lassen“, scherzt Astrid Voß. Deswegen zogen alle vor die Vogtei und 14.30 Uhr war Sortiment ausverkauft. Mehr als 400 Euro kamen so zusammen, die der Warnemünde Verein drei Einrichtungen für ihre Arbeit spenden wird. Das sind in diesem Jahr die Seenotretter, das Heimatmuseum und der Verein Jugend zur See. Dieser Programmpunkt hat bereits eine feste Tradition. „Wir danken allen Helfern, der Gruppe Sing man tau und dem Duo Voss und Haas für die Unterstützung“, sagt Voß.

Mehr Unterstützung wünscht sich auch Frank Günther, der Veranstalter des Drachenfestes unterhalb vom Teepott. Jedes Jahr plagen ihn im Vorfeld die Zweifel, ob er sich auf die viele Arbeit und das finanzielle Risiko einlassen soll. Vielleicht wäre es gut, wenn sich auch für diesen wichtigen Punkt innerhalb des Festes Unterstützer finden. Aber letztendlich sagt er sich jedes Jahr wieder: „Ohne die Drachen am Himmel würde dem Stromfest und mir auch etwas fehlen.“

Auch Jörg Bludau als Organisator der Bummelmeile und Mitunterstützer des kulturellen Programms war zufrieden: „Es hätte schlimmer kommen können mit dem Wetter.“ Das 22. Stromfest ist zwar Geschichte, im Frühjahr 2016 folgt aber das Stromerwachen als kulturelle Konstante vom Ostseebad.

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