Rostock Hauptbahnhof : Falsche Bomben-Koffer gehörten Reisenden

Sollten die Verursacher ermittelt werden, droht ihnen eine Rechnung für die entstandenen Kosten

svz.de von
17. März 2016, 20:00 Uhr

Für den Bomben-Fehlalarm vom Mittwoch am Rostocker Hauptbahnhof sollen mehrere noch unbekannte Reisende verantwortlich sein. Laut Polizei hatte ein anderer Reisender beobachtet, wie sie um 14.55 Uhr mit dem Regionalexpress 13010 auf Gleis 3 ankamen. Anschließend seien sie zum Gleis am Bahnsteig 7b gegangen und mit dem Regionalexpress Richtung Hamburg abgefahren. Dabei sollen sie die beiden Koffer vergessen haben, die ab 17.15 Uhr zur Sperrung des Hauptbahnhofs führten. Eines der Gepäckstücke wurde vom Munitionsbergungsdienst gesprengt. Darin befanden sich harmlose Kleidungsstücke.

Sollten die Verursacher ermittelt werden, droht ihnen eine Rechnung für die entstandenen Kosten. Die Höhe ist aber noch unklar, so ein Sprecher der Bundespolizei. Zudem müsste ihnen vorsätzliches Handeln nachgewiesen werden. Bis der Knotenpunkt um 21.35 Uhr wieder freigegeben wurde, fielen 19 Züge komplett, 35 zum Teil aus. 41 Züge hatten insgesamt eine Verspätung von 1803 Minuten.

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