Rostock : Falsche Bankangestellte bringen Rentnerin um ihr Erspartes

 
 

Die Tatverdächtigen gaben sich am Telefon als Bankmitarbeiter aus.

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26. März 2020, 15:15 Uhr

Eine 76-jährige Rentnerin wurde Opfer eines Trickbetrugs, der sie um mehr als 36.000 EUR brachte. Hintergrund war eine neue Vorgehensweise: Die Tatverdächtigen gaben sich am Telefon als Bankmitarbeiter aus.

Die Rostockerin bekam einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes ihrer Rostocker Bank. Er bat um eine mündliche Bestätigung für eine Überweisung. Die Rentnerin war misstrauisch und verweigerte die Zahlung. Damit er das Konto vor weiteren solcher unerlaubter Buchungen sichern könne, brauche er die Transaktionsnummer (TAN) von ihr, die sie ihm mehrfach übermittelte. Der Anrufer gab ihr den Hinweis, sie solle in der nächsten Zeit keine Buchungen ausführen, um die Sicherung des Kontos nicht zu gefährden. Die Bank würde sich per Post bei ihr melden. Diese Nachricht blieb jedoch aus.

Mehrere Tage später informierte sie sich schließlich online über ihren Kontostand und musste mehrere unbekannte Überweisungen feststellen, woraufhin sie ihr Konto sperrte. In der Bankfiliale bestätigten ihr die Mitarbeiter die unbekannten Transaktionen. Insgesamt entstand so ein Schaden von 36.240 EUR.

Es wurde Strafanzeige wegen Betrugs gestellt. Die Rostocker Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

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