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Schwerer Unfall bei Markgrafenheide : Fahrer rast auf Flucht vor Polizei in anderen Pkw

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Unfallfahrer im künstlichen Koma

svz.de von
erstellt am 21.Dez.2015 | 15:54 Uhr

Schwerer Unfall nach kurzer Verfolgungsjagd in Markgrafenheide. Weil ein 59-jähriger Autofahrer am Montagvormittag auf der Bäderstraße bei Markgrafenheide vor einer Polizeikontrolle flüchtete, baute er einen folgenschweren Verkehrsunfall. Bei einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto wurde der 59-Jährige am Steuer des Opel Astra schwer verletzt. Die Fahrerin des zweiten beteiligten Fahrzeugs wurde leicht verletzt.

Wie Polizeisprecherin Yvonne Hanske mitteilte, ereignete sich der Zwischenfall gegen 11 Uhr auf der Bäderstraße zwischen Hinrichshagen und Markgrafenheide. "Der Opel war dort einer Polizeistreife aufgefallen und sollte kontrolliert werden", schildert die Pressesprecherin den Hergang. Der 59-jährige Fahrer entzog sich allerdings dieser Kontrolle und raste mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Markgrafenheide davon. In einer scharfen Kurve, in der nur 40 km/h vorgeschrieben ist, kam der Opel von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem entgegenkommenden Pkw.

Infolge des Zusammenstoßes erlitt der flüchtige Fahrer selbst schwere Verletzungen, unter anderem am Kopf. Er wurde umgehend ins Krankenhaus eingeliefert, wo er in ein künstliches Koma versetzt wurde. "Seine beiden Mitfahrer, 19 und 21 Jahre alt, blieben unverletzt", ergänzte Hanske. Die Fahrerin des entgegenkommenden Autos erlitt leichte Verletzungen.

Aufgrund des Großeinsatzes von Feuerwehr und Rettungsdienst musste die Bäderstraße im Bereich zwischen Hinrichshagen und Markgrafenheide voll gesperrt werden. "Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Flucht des Opelfahrers dauern noch an", sagte Yvonne Hanske. Wie es hieß, würden in diesem Zusammenhang jetzt die beiden Mitfahrer des Unfallverusachers durch die Kriminalpolizei vernommen.

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