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Norddeutsche Neueste Nachrichten

20. November 2017 | 20:18 Uhr

Uni Rostock : Exklusiver Blick in neue Agrar-Labors

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Für zehn Millionen Euro: Der Bau der Umweltwissenschaftlichen Fakultät steht

„Seit etwa 60 Jahren ist nun zum ersten Mal ein neues Gebäude an der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät entstanden“, sagt Prof. Elmar Mohr, Dekan der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät an der Uni Rostock. Der umfangreiche Gebäudekomplex am Standort Justus-von-Liebig-Weg wurde von 1952 bis 1968 errichtet, in den 1980er-Jahren entstanden weitere Gebäude. Der rund 1800 Quadratmeter große, zweigeschossige Neubau ergänzt die Bestandbauten des Fachbereichs in Richtung Satower Straße und ist mit Laboren, die internationalen Standards genügen, Mohrs ganzer Stolz. Der Betrieb in dem neuen Labor-Gebäude läuft bereits. Die offizielle Einweihung mit Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) ist für den 11. Februar vorgesehen. Nun kann auf rund 1500 Quadratmetern Forschungsfläche gearbeitet werden. So kümmert sich Margitta Beck (58), technische Mitarbeiterin, im hochmodernen Biogas-Labor um das Bilden von Biogas. „Ich bestimme Menge und Zusammensetzung von Gas“, sagt die 58-Jährige aus Sanitz. Das Biogas wird in dem neuen Labor gebildet und in speziellen Beuteln aufgefangen. „Wenn es die notwendige Reinheit erreicht hat, wird es ins Erdgasnetz eingespeist“, so Mohr, Inhaber der Professur für Tiergesundheit und -schutz am Institut für Nutztierforschung der Uni Rostock. In diesem Umfang sei dieser Prozess erst durch den Neubau möglich geworden. Insgesamt hat der Bau laut Mohr zehn Millionen Euro gekostet. Finanziert wurde er durch Landesmittel und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

 

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