Garten : Es duftet nach Frühling

Tomaten und Kohlrabi-Jungpflanzen hat Ines Beese bereits in den Frühbeeten des Treibhauses angezogen.
Tomaten und Kohlrabi-Jungpflanzen hat Ines Beese bereits in den Frühbeeten des Treibhauses angezogen.

In der Gärtnerei Beese sprießen bereits die Tomaten-, Kohlrabi- und andere Gemüsepflänzchen. Experten geben Ratschläge zum Pflanzen.

svz.de von
04. März 2016, 16:00 Uhr

An den ersten sonnigen Märztagen werden die Hobby- und Kleingärtner kribbelig. Endlich wieder raus an die frische Luft, im Garten aktiv werden und ganz nebenbei dem Winterspeck den Kampf ansagen.

Doch was ist bei den derzeitigen Temperaturen mit dem morgendlichen Raureif überhaupt möglich, ohne größeren Schaden im Garten und in der Natur anzurichten? Ines Beese, Inhaberin der Gärtnerei Beese in Diedrichshagen, rät vom verfrühten Ehrgeiz ab. „Jetzt ist die ideale Zeit, um Jungpflanzen für die Sommerbepflanzung und das Gemüsebeet in Mini-Treibhäusern zu ziehen“, sagt die 44-Jährige.

Im großen Treibhaus der Gärtnerei sprießen bereits die Tomaten-, Kohlrabi- und andere Gemüsepflänzchen. Die sollen dann später im Freiland zu prächtigen Stauden heranwachsen und mit einer erfolgreichen Ernte die Vitamine auf den Tisch bringen. Hier ist schon der wohltuende Duft von Frühling in der Luft.

Frühblüher und Zwiebelgewächse dürfen jetzt schon in die Vorgärten oder Balkonkübel, auch wenn es gelegentlich noch friert. Lediglich Primeln oder Vergissmeinnicht sollte man nachts reinholen oder mit Papier abdecken, damit die Blütenpracht lange erhalten bleibt, weiß die Gärtnerin. Wer unbedingt jetzt schon loslegen möchte, darf den Rasen durch Abharken vom Moos befreien und kalken. Auch vertrocknete Stauden oder Triebe an Sträuchern und Bäumen können abgeschnitten werden, sagt Beese. Allerdings sollten große Aufräumarbeiten laut der Umwelt- und Naturschutzorganisationen auf erste warme Tage im Mai vertagt werden. Wildbienen, Siebenschläfer und Igel befinden sich noch in Laubhaufen, unter Hecken oder im Gestrüpp und halten ihren Winterschlaf. Diese sollten auf keinen Fall gestört werden. Die Singvögel suchen sich in den Altlasten vom Herbst täglich Samen und Insekten, denn momentan sind Insektenflugaktivitäten noch eingeschränkt.


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