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Norddeutsche Neueste Nachrichten

14. Dezember 2017 | 03:43 Uhr

Erziehung : Erstklässler im Bus-Training

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die 2b der Heinrich-Heine-Schule gewinnt einen Plakatwettbewerb. Die 1b übt mit Polizei und Fahrlehrer Sicherheit.

svz.de von
erstellt am 07.Sep.2014 | 06:00 Uhr

Den Sieg beim Schülerwettbewerb „Sicheres Verhalten in Bus und Bahn“ hat die Klasse 2b der Heinrich-Heine-Grundschule nach Warnemünde geholt. Polizeihauptmeisterin Kerstin Lange fand diese Arbeit besonders gelungen. „Auch, weil es nicht so ausgesehen hat, als ob es Lehrer für die Schüler gemacht haben“, sagt die Polizistin. Einen zweiten ersten Preis konnte sich Klasse 2a der St.-Georg-Grundschule sichern. Für die Siegerklassen gibt es einen Zoo-Besuch und Geschenke von der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG).

Auch die Klasse 1b der Heinrich-Heine-Grundschule hatte Grund zum Freuen: Sie durfte an der Busschule teilnehmen. Das Projekt haben die Präventionsberater der Polizei und Fahrlehrer der Rostocker Straßenbahn AG bereits 2002 ins Leben gerufen. „Bei dieser Busschule erfahren die Kinder, welche Gefahren im Straßenverkehr und auf dem Weg zur Schule lauern und was da zu beachten ist“, sagt Beate Langner, Sprecherin der Rostocker Straßenbahn AG.

Ein Bus wiegt übrigens so viel wie drei Elefanten, erfahren die Grundschüler von Fahrschullehrer Jan Schollenberg. Er hat mit den Kindern die Gefahr des toten Winkels durchgespielt. Unter anderem durfte Schülerin Anne mal auf seinen Busfahrerplatz sitzen. Und dann hat die Erstklässlerin gemerkt, dass sie gar nicht die ganzen Mitschüler sieht, die vor dem Bus stehen.

Auch Maskottchen Bremsi ist Teil der Vorführungen. Bremsi wurde von Jan Scholenberg in einen Eimer gesetzt, dann ist der Fahrlehrer langsam mit dem Bus losgefahren und hat plötzlich gebremst. Dabei ist Bremsi umgekippt. Und die Kinder staunten, wie schnell etwas passieren kann, wenn sie sich nicht festhalten.

Auf dem Weg zur RSAG bekamen sie einen Film mit Verhaltensfehlern gezeigt. Und auf dem Betriebshof haben die Schüler nicht nur die Dispatcherzentrale und Werkstatt besucht, sondern sind ebenfalls noch einmal auf die Gefahren eingegangen, die täglich im Straßenverkehr lauern.

Sehr anschaulich und kindgerecht erzählte Polizeihauptmeisterin Kerstin Lange von Gefahren und Vandalismus. Bei ihren Ausführungen wie auch bei den Schilderungen von Fahrlehrer Jan Schollenberger lauschten die Schüler gespannt. „Das Projekt kommt bei den Kindern wirklich an. Es tut viel dafür, dass die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr steigt“, sagt Daniela Pleß, Klassenleiterin der 1b.

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