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Norddeutsche Neueste Nachrichten

20. November 2017 | 12:57 Uhr

Rostock : Erster Engagementpreis der Stadt verliehen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Fachkreis Ehrenamt lobt sechs Prämierungen aus

von
erstellt am 12.Sep.2017 | 21:20 Uhr

Der Fachkreis Ehrenamt hat heute den ersten Rostocker Engagementpreis vergeben und „damit seine Vorreiterrolle der Würdigung von Ehrenamt unterstrichen“, sagte Mandy Kröppelien vom Europäischen Integrationszentrum, das Mitglied im Kreis ist. „Wir wollen sichtbar machen, was alles geleistet wird.“

Den ersten Platz holte das Projekt Traum-Camp 4 Kids, bei dem ein Team um Gunnar Hinrichs für traumatisierte Kinder Ferienfreizeiten organisiert. „Es ist eine Plattform, bei der sie einfach Kind sein können“, sagte Laudator Andreas Röhl, Geschäftsführer des Stadtsportbundes. Es würde oft zu wenig um Opfer und zu viel um Täter gehen. Das Camp fange seit 2014 Kinder auf. Der zweite Preis ging an den Verein Gemeinsam für Groß und Klein. Beim Projekt Schulfrühstück – Lernen, aber satt helfen Rostocker Kindern, die sonst hungrig durch den Schulalltag kommen müssten. „Wir können die Welt nicht retten, aber vielleicht ein bisschen die Not lindern“, sagte Helga Ketelhohn vom Projekt.

Den dritten Preis nahmen Rebeka Schmitt und Dr. Jenny Hahs von der Stadtmission für das Patenprojekt At home in Rostock entgegen. Rostocker helfen dabei Geflüchteten auf den Weg in den Alltag. „Wir hoffen auf noch mehr Aufmerksamkeit“, sagte Hahs.

Die drei ersten Preise sind mit 1000, 500 und 250 Euro dotiert. Zudem wurden drei vierte Preise vergeben: an die Klinik-Clowns, das Newcomer-Cafe von Rostock hilft und das Projekt Musik als Weltsprache von Sebastian Benning. „Wir sollten alle noch stärker und lauter werden“, sagte er, „wir wollen das Gleiche: wir helfen Menschen“. Er bindet Geflüchtete in Musikprojekte ein, um Gewalt, Trübsal und Langeweile zu verhindern, wie Laudatorin Kristin Schröder von Lohro ausführte. Die Clowns helfen liebevoll über harte Zeiten für Kranke und Angehörige, lobte Uni-Rektor Prof. Dr. Wolfgang Schareck. Und Rostock hilft sei bedingungslos für andere da, stünde für „Toleranz, Akzeptanz und Dialogbereitschaft“, konstatierte Bürgerschaftspräsident Wolfgang Nitzsche (Linke). Die Laudatoren bildeten mit IHK-Präsident Claus Ruhe Madsen die Jury. Sie wählten die Projekte aus, über deren Platzierungen im Juli die Rostocker abstimmten. Zu den Förderern des Preises, der Tradition werden soll, gehören Ospa, AOK Nordost, IHK, Möbel Wikinger, BSB Media und DM.

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