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Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. November 2017 | 14:11 Uhr

Pilzberatung : Erst belesen, dann essen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Im Botanischen Garten klären Experten darüber auf, welche Pilze genießbar, ungenießbar und giftig sind.

Welche Pilze sind essbar, welche ungenießbar und welche sogar giftig? Diese Fragen und viele weitere hat Arthur Frank am Sonnabend und gestern von 14 bis 18 Uhr im Botanischen Garten beantwortet. Mehr als 34 Pilzarten hatte der Rostocker am Sonnabend mitgebracht und erklärte interessierten Besuchern, dass es nicht reicht, in ein Buch zu gucken und sich die Bilder anzuschauen. „Es ist sehr wichtig, dass sich die Leute, die gern Pilze sammeln, mit dem Thema beschäftigen. Es gehört mehr dazu, als nur das Aussehen zu kennen“, sagt der Pilzberater.

Seit 31 Jahren beschäftigt sich Arthur Frank mit Pilzen. Das haben die Besucher gemerkt, als sie mit ihren Fragen und auch Pilzen vorbeikamen und wissen wollten, wie bestimmte Pilze zu erkennen sind. „Es gibt zwei Arten, die jeweils einen giftigen Doppelgänger haben und sehr beliebt sind. Da muss man die Unterschiede kennen. Das sind die Champignons mit den Gift-Champignons und der Steinpilz mit dem giftigen Gallenröhrling“, sagt der Experte.

Rostockerin Erna Bolze hatte ihre gesammelten Pilze mitgebracht und wollte nachfragen, ob es sich um Champignons handelt. Zum Glück hat die Rentnerin nachgefragt, denn es handelte sich nämlich um den Gift-Champignon.

Neben den Fragen rund um die Genießbarkeit gab es ebenfalls Interesse an der Zubereitung und an Sammelstellen. „Ich verrate ungern genaue Sammelorte. Jedoch kann ich sagen, dass die stadtnahen Wälder, rings um Rostock herum, gute Fundstellen für Pilze bieten“, sagt Pilzliebhaber Frank.

Den Besuchern zeigte der Experte an seinen mitgebrachten Pilzarten, um welche es sich handelt und erklärte kleine Tricks, wie sie unter anderem giftige Pilze erkennen. Aber auch ungenießbare und genießbare Pilze hatte der Experte parat. Besonders stachen daraus die riesigen Pfifferlinge hervor, welche nicht nur durch ihre leuchtende Farbe, sondern auch durch ihre außergewöhnliche Größe auffielen.

Daneben gab es noch Maronen, Steinpilze und auch Birkenpilze, Täublinge, Rotfußrörlinge und den Flockenstieligen Hexenröhrling zu betrachten und zu untersuchen.

Die Termine

Sonnabend und Sonntag:

30. August, Horst Stascheit, 14 bis 18 Uhr; 31. August, Ria Bütow, 14 bis 18 Uhr; 6./7. September, Dietrich Mausolf, 14 bis 18 Uhr; 13./14. September, Horst Stascheit, 14 bis 18 Uhr; 20./21. September, Ria Bütow, 14 bis 18 Uhr; 27./28. September, alle Pilzberater, Landespilzausstellung, 10 bis 18 Uhr; 3. Oktober, Horst Stascheit, 14 bis 18 Uhr; 4./5. Oktober, Arthur Frank, 14 bis 18 Uhr; 11./12. Oktober, Horst Stascheit, 14 bis 17 Uhr; 18./19. Oktober, Dietrich Mausolf, 14 bis 17 Uhr; 25./26. Oktober, Ria Bütow, 14 bis 17 Uhr; 31. Oktober, Dietrich Mausolf, 14 bis 17 Uhr.

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