Bombenfund in Rostock : Erneut Granaten auf Bau entdeckt

Allein bis gestern Mittag fanden die Experten der Gesellschaft für Kampfmittelbeseitigung aus Pinnow mehrere Sprenggranaten und eine Panzerfaust auf der Baustelle.
Allein bis gestern Mittag fanden die Experten der Gesellschaft für Kampfmittelbeseitigung aus Pinnow mehrere Sprenggranaten und eine Panzerfaust auf der Baustelle.

Am Groß Schwaßer Weg fanden Mitarbeiter der Gesellschaft für Kampfmittelbeseitigung mehrere alte Sprenggranaten und sogar eine Panzerfaust.

svz.de von
18. März 2016, 20:45 Uhr

Nach dem Fund mehrerer Sprenggranaten auf einer Grundschul-Baustelle in der Rostocker Gartenstadt in der vergangenen Woche wird das Areal nun noch einmal sorgfältig überprüft. In den frühen Morgenstunden rückten heute Mitarbeiter der Gesellschaft für Kampfmittelbeseitigung aus Pinnow vor Ort an. Sie suchten mithilfe eines Baggers vorsichtig die Fläche am Groß Schwaßer Weg nach weiteren Munitionsresten ab – und wurden erneut fündig.

Allein bis zu den Mittagsstunden legten die Spezialisten mehrere alte Sprenggranaten und sogar eine Panzerfaust frei. Schon am 10. März hatten Bauarbeiter eine etwa 50 Zentimeter lange Sprenggranate mit einem Durchmesser von 15 Zentimetern entdeckt. Die Fachleute vom Munitionsbergungsdienst ordneten das Geschoss in die Zeit des Zweiten Weltkriegs ein. Sie stamme wie die jetzt geborgenen Sprenggranaten vermutlich aus deutscher Produktion, sei aber kein Blindgänger gewesen. Ihren ersten Fund konnten die Experten daher ohne Gefahr mit einem Transporter zu ihrer Basis bringen, um ihn dort fachgerecht zu entsorgen. Bis zur Entwarnung war der Grundschulteil der Christophorusschule direkt nebenan evakuiert worden. Sie baut an der Stelle ein neues Haus für die derzeit knapp 180 Grundschüler.

Allerdings rechnen die Fachleute noch immer mit weiteren möglichen Sprengkörpern auf der Baustelle. Daher haben sie die Straße rund um das Gelände für das gesamte Wochenende für den Verkehr gesperrt.

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