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Norddeutsche Neueste Nachrichten

21. November 2017 | 05:42 Uhr

Glatter Aal : Erlaubnis erteilt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Bauamt genehmigt Rosengartencenter mit kleinerem Parkhaus

von
erstellt am 03.Apr.2016 | 21:00 Uhr

Das Bauamt hat das Rosengartencenter auf dem Glatten Aal jetzt genehmigt. Das bestätigte Leiterin Ines Gründel im Bauausschuss der Bürgerschaft. Eine Einschränkung gegenüber den ursprünglichen Plänen der investierenden Randalswood Germany GmbH gibt es allerdings: „Wir haben nicht 518 Stellplätze, sondern 460 genehmigt“, sagt Gründel. Zudem seien weitere Auflagen wie etwa Schallüberprüfungen enthalten.

Sie gehe davon aus, dass der vertraglich festgeschriebene Start auf dem Areal am 1. Juni eingehalten werden kann: „Ein Baubeginn sind auch die archäologischen Untersuchungen.“ Diese sind auf beiden, von der Buchbinderstraße getrennten Grundstücken vorgesehen. Randalswood-Vertreter Denis Madden hatte wegen des aus seiner Sicht viel zu langen Genehmigungsverfahrens die Rechtmäßigkeit der Startfrist angezweifelt. Eine von der Stadt angestrebte Ergänzungsvereinbarung inklusive Architektur-Wettbewerb war zuvor gescheitert. „Gespräche zur Fassade et cetera sind möglich“, sagt Gründel. Diesbezügliche Treffen gegeben habe es allerdings bisher noch nicht – obwohl der Investor seine Bereitschaft dazu schon vor Monaten erklärt hatte. Bei den Ausschussmitgliedern ist das Vorhaben nicht nur aus diesem Grund umstritten.

Angeheizt wird der Streit noch durch zwei Nachbarn, die eigene Lärmgutachten vorgelegt haben. Diese weisen Defizite des Rosengartencenters auf, insbesondere in Bezug auf das Parkhaus im Komplex westlich der Buchbinderstraße. „Was mich ärgert ist, erst dieser Wohnbebauung mit Fenstern und Schlafzimmern in Richtung Glatter Aal zuzustimmen und dort jetzt ein Parkhaus zu genehmigen“, sagt Ausschussvorsitzender Frank Giesen (CDU). Da sei Streit vorprogrammiert.

Gründel will diese Kritik nicht gelten lassen: „Wir haben die Parteien frühzeitig zusammen gebracht, die wussten voneinander.“ Jetzt stehe es den Nachbarn frei, formal Widerspruch einzulegen.

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