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Hohe Düne: Eintreffen des Tenders „Donau“ : Endlich wieder zusammen

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Küsse hat es gestern beim Eintreffen des Tenders „Donau“ am Marinestützpunkt Hohe Düne gegeben. Die 60 Leute Stammbesetzung sind nach vier Monaten durch eine zweite Crew ausgetauscht worden.

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erstellt am 29.Apr.2011 | 08:45 Uhr

Hohe Düne | Freudentränen, Küsse und Jubel hat es gestern bei der Rückkehr des Tenders "Donau" beim Marinestützpunkt Hohe Düne reichlich gegeben. Nach einem fast achtmonatigen Einsatz vor der libanesischen Küste war das Versorgungsschiff des 1. Korvettengeschwaders gestern in seinen Heimathafen Warnemünde zurück gekehrt. Es wurde vom Marineschlepper "Langeless" begleitet. Die 60 Leute Stammbesetzung sind nach vier Monaten durch eine zweite Crew ausgetauscht worden. "Während dieses Verfahren für Minensuch- und Schnellboote inzwischen Routine ist, war es für die deutlich größere Besatzung des Tenders eine Premiere", sagt Korvettenkapitän Alexander Wulf in seiner Begrüßungsrede. Er dankte der Besatzung für ihren gelungenen Einsatz: "Sie haben damit zur Unterbindung des Waffenschmuggels vor der libanesischen Küste sowie zur Unterstützung der libanesischen Marine beigetragen", sagt Wulf. Bevor die Nationalhymne vom Wehrbereichmusikorps 1 aus Neubrandenburg erklang, gratulierte Wulf Besatzungsmitglied Sandra Littwins zum 24. Geburtstag. Zum Abholen war ihre Oma Anna, Mutter Erika und Bruder Tom gekommen.

Verstärkung hatte sich auch Beamtin Anke Hügel aus Frankfurt am Main geholt. Sie kam mit ihren Freundinnen Andrea Lehmbeck aus Warnemünde und Sarah Krabbe. "Wir haben uns in einem Forum für Seemannsfrauen kennen gelernt", erzählen die drei. Auch wenn es inzwischen durch E-Mails und Telefonate möglich ist, Kontakt mit den Freunden zu haben, kann es durchaus sein, dass so ein Einsatz sich auf die Partnerschaft auswirkt. Um ganz pünktlich da zu sein, reist Anke Hügel bereits einen Tag vorher in der Hansestadt an. Als sie ihren Liebsten, den Hauptgefreiten Marc-René Ruth, endlich an Bord der "Donau" entdeckt hatte, gab es für sie kein Halten mehr. Das Paar fiel sich in die Arme, es liefen die Tränen und beide strahlten über das ganze Gesicht. Mit einem Banner mit der Aufschrift "Sweet Home Stralebama - Schön, dass du wieder da bist" wurdeder Stralsunder Maik Schröder begrüßt. Dieses Schriftstück hielten Freundin Mandy Szekudlarek, ihre Mutter Viola und Schwiegermutter Gioletta Schröder. Die junge Frau ist im sechsten Monat schwanger. Bis Montag haben die Soldaten alle Urlaub. Dann müssen sie wieder im Dienst sein.

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