Richtfest : Endlich raus aus dem Container

Anfang Mai soll hier Platz zum Toben sein: Direktorin Catrin Leiding (l.) und Hort-Leiterin Anke Müller auf dem Dachstuhl.
Anfang Mai soll hier Platz zum Toben sein: Direktorin Catrin Leiding (l.) und Hort-Leiterin Anke Müller auf dem Dachstuhl.

Der John-Brinckman-Hort feiert mit Kindern, Erziehern und Eltern. Das neue Gebäude bietet Platz für 110 Sprösslinge

svz.de von
11. Dezember 2014, 08:00 Uhr

Als er den Zimmermann auf dem Dach des John-Brinckman-Hortes entdeckt, sagt der kleine Junge kichernd: „Der Mann da oben sieht aus wie ein Cowboy.“ Natürlich durften die 265 Kinder der angeschlossenen Grundschule gestern alle am traditionellen Richtfest des Neubaus teilnehmen. Mit von der Partie waren zudem Direktorin Catrin Leiding, Hortleiterin Anke Müller und zahlreiche Eltern der Sprösslinge.

„Es wird Zeit, dass das neue Gebäude kommt. Aufgrund von Platzmangel wurden einige Klassen in einem Container auf dem Hof unterrichtet“, sagt Mutter Silke Neymeyr. Ausreichend Freiraum wird der Nachwuchs im lichtdurchfluteten Holz-Neubau haben. „Das Gebäude ist für 110 Kinder ausgelegt. Sie können sich in Funktionsräumen selbstständig bewegen. Es gibt sogar einen Theaterraum und ein Atelier“, so Hortleiterin Müller. Ihr ist es wichtig, größtmögliche Transparenz beim Bauprozess zu schaffen. „Über das Internet wurde über die Baufortschritte informiert“, sagt Neymeyr.

Der letzte Internet-Eintrag zeigt Kinder bei der Herstellung der Richtkrone. Nun ist diese am Gerüst des Hortgebäudes befestigt. Nach dem Richtspruch von Zimmermann Roland Zöllitk waren die Mitarbeiter des Architektenbüros B3, die beteiligten Handwerker sowie Vertreter des geldgebenden Kommunalen Eigenbetriebs Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE) und der Verwaltung zu einer Stärkung eingeladen.

Die Bauarbeiten waren im April gestartet. Mit dem Trockenbau begann die Zimmerei Jantzen dann im November. „Wir sind zufrieden, denn alles verlief nach Plan. Jetzt folgen die Fenster und der Einbau der sanitären Anlagen“, sagt Zöllitk, der den tosenden Kinder-Applaus so schnell nicht vergessen wird.

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