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Norddeutsche Neueste Nachrichten

21. November 2017 | 04:02 Uhr

Warnemünde : Endlich fährt die S-Bahn wieder durch

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Energieminister hat heute das Startsignal gegeben

svz.de von
erstellt am 29.Apr.2016 | 20:45 Uhr

Lokführer Jens Labuzinski hat heute die erste offizielle S-Bahn vom Haltepunkt Warnemünde Werft bis zum Bahnhof Warnemünde gefahren. Er ist seit 1988 bei der Deutschen Bahn beschäftigt und hat sich sichtlich gefreut über den Neubeginn. Das Startsignal gab Energieminisiter Christan Pegel (SPD). Er wurde mit einer Mütze, Kelle und Pfeife wie ein Zugbegleiter ausgerüstet und scherzte kurz vor dem Anpfiff und dem Heben der grünweißen Kelle: „Jetzt erfüllt sich ein Kindheitstraum für mich.“

Diese Bauphase war gleichzeitig der Auftakt für den Weg in die Digitalisierung der Bahn, später wird das derzeitige gegen ein elektronisches Stellwerk ausgetauscht. „Und wenn dann ab 2018 der Bahnhof umgebaut wird, verbessern sich nicht nur die Bedingungen, sondern auch die Sichtachse“, sagt der Minister.

Die Deutsche Bahn und die Hansestadt Rostock haben in den Neubau der Stromgrabenbrücke und die Erneuerung der Straßen Am Bahnhof und Passagierkai insgesamt 3,3 Millionen Euro investiert.

Weil die Bahnreisenden Einschränkungen hinnehmen mussten, will sich die DB Regio Nordost bei den Reisenden auf zweifache Art bedanken: „Am Montag zwischen 6 und 9 Uhr sind Promotion-Teams in den S-Bahnen unterwegs und verteilen kleine Aufmerksamkeiten“, sagt Renado Kropp, Regionalleiter vom Marketing. Und noch eine Überraschungskarte zieht die Bahn aus dem Ärmel: Am Herrentag, 5. Mai, dürfen Väter mit ihren Söhnen kostenlos die S-Bahn nutzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es junge Väter mit kleinen Knirpsen oder Rentner mit ihren erwachsenen Söhnen sind. „Die S-Bahn ist für Rostock ein Schatz, man kann staufrei und in kurzen Taktabständen von Rostock nach Warnemünde fahren“, so Kropp.

Die Warnemünder und die Bewohner aus Hohe Düne und den anderen Heideorten sowie die Händler atmen jedenfalls auf.

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