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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 06:48 Uhr

Empor zeigt weitere Galavorstellung

vom

svz.de von
erstellt am 29.Apr.2013 | 09:50 Uhr

Galavorstellung des HC Empor Rostock gestern vor ausverkauftem Haus in der Ospa-Arena. Trotz einiger zwischenzeitlicher Tiefen wurde die vorher noch mit dem Aufstieg liebäugelnde HSG Nordhorn-Lingen mit 36:28 (15:12) förmlich aus der Halle gefegt. „Das hat richtig Spaß gemacht, hier Spitzenhandball der 2. Handball-Bundesliga mitzuerleben“, sagte Ex-Nationalspieler „Gunnar“ Gernhöfer.

Wahren Zauberhandball spielten die Rostocker bis zum 13:7 (22.). Da stimmte fast alles: Schnelligkeit der Kombinationen, Gefährlichkeit von allen Positionen und auch die Wurfeffektivität. Tom Wetzel und Roman Becvar wirbelten im Verein mit Florian Zemlin die gegnerische Defensive durcheinander. Da half auch nicht, dass Nordhorns Coach Heiner Bültmann mit Wilmsen und Mickal zwei Abwehrspezialisten für die lediglich im Angriff agierenden Terwollbeck und Wiese brachte. Empor spielte mit dem Kontrahenten Katz und Maus.

Tom Wetzel und Roman Becvar sind kaum zu bremsen

Der Tatendrang nahm jedoch nach der Fünf-Toreführung ein Ende. Bültmann nahm eine Auszeit. Sein Rostocker Kollege schickte – bedingt durch das Tempospiel der ersten Sieben – mit Gabor Langhans, Sasa Todosijevic, Sven Thormann, Christoph Wischniewski und Jens Dehtloff seinen zweiten „Anzug“ auf das Parkett. Das vorher praktizierte 4:2-Systen musste auf 6:0 geändert werden. Etliche Lücken traten auf. Da auch im Angriff der Spielfluss teilweise verloren ging, etliche Großchancen ausgelassen wurden, war binnen vier Minuten der Gast auf 12:13 heran.

Nach Wiederanpfiff gab die Stammformation wieder Gas. Vier Minuten waren gespielt – 18:13. Vor allem Tom Wetzel „lochte“ immer wieder ein. Er war einfach nicht zu halten. Als der Gelb-Blaue sein zehntes Tor im Nordhorner Kasten versenkte, ordnete Bültmann Manndeckung für den Hansestädter an. Diese Maßnahme zeigte Wirkung, verkürzte die HSG auf 19:20 (40.).

Aber Empor hatte ja noch einen zweiten „Shooter“ in seinen Reihen: Roman Becvar. Der tschechische Nationalspieler „vernaschte“ im Eins-Eins seine Gegenspieler. Mit vier Toren brachte er den HCE wieder in das richtige Fahrwasser. Da auch Tom Wetzel mehrfach freigesperrt wurde, war der Sprung zum 28:22 (48.) folgerichtig. Die Einheimischen hätten noch höher führen und vorzeitiger gewinnen müssen, doch die Schiedsrichter pfiffen allein fünf Treffer zurück – Freiwurf statt Tor. An Empors klarem 36:28-Erfolg änderte dies wenig.

Empor: R. Wetzel, Kominek – Becvar 9, Dethloff 2, Gruszka 2, Flödl 5, T. Wetzel 12/3, Papadopoulos 4, Todosijevic, Wischniewski 1, Zemlin 1, Langhans, Thormann, nicht eingesetzt: Höwt
HSG: Buhrmester, Bartels – Verjans 7, Wilmsen 2, Mickal, Miedema 1, Meyer 1, Schagen 6/3, Trodler 4, Terwollbeck 2, de Boer 1, Rigterink, Wiese 4
Siebenmeter: Rostock 4/3, Nordhorn 3/3. Strafminuten: Rostock 8, Nordhorn 4. Schiedsrichter: Hartmann/Schneider (Magdeburg). Zuschauer: 730 Bernd-Dieter Herold

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