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2. handball-Bundesliga : Empor will dritten Sieg in Serie

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Handball-Zweitligist hat am Sonntag ab 16.30 Uhr in der Stadthalle den SV Henstedt-Ulzburg zu Gast

svz.de von
erstellt am 04.Okt.2014 | 10:48 Uhr

„Das wird eine äußerst schwere Aufgabe. Die Frogs haben sich in ihren Auswärtspartien stets als unbequemer Kontrahent erwiesen“, sagt Linksaußen Vyron Papadopoulos vor dem Heimspiel des HC Empor Rostock am Sonntag um 16.30 Uhr in der Stadthalle gegen den Aufsteiger SV Henstedt-Ulzburg.

Die mit 4:8 Punkten auf Platz 14 liegenden Schleswig-Holsteiner haben ihre Zähler bisher im Derby beim VfL Bad Schwartau (29:25) und GSV Eintracht Baunatal (30:21) geholt. „Wir sind sehr gehalten, nicht ein drittes Mal dem Geschehen in den zweiten 30 Minuten hinterherzulaufen. Gegen Neuhausen und in Hamm gelang es mit der Umstellung vom 6:0- auf das 4:2-System noch. Das darf aber kein Dauerzustand
werden. Es muss einfach gelingen, von vorn zu spielen, dem Kontrahenten den Schneid abzukaufen und auch in keiner Weise nachzulassen“, fordert HCE-Interimstrainer Jens Dethloff.

„Jenner“ nahm sich an den vergangenen Trainingstagen bewusst mehr Zeit für eine Videoanalyse. Das vor allem mit Blick auf eigene Schwächen in der Abwehrarbeit beim erst in der zweiten Halbzeit nach 10:17 zur Pause noch mit 29:27 sichergestellten Erfolg über den ASV Hamm-Westfalen. „Da gefielen mir einige Dinge in der Deckung nicht“, so Dethloff, der zugleich Kapitän des Rostocker Handball-Zweitligisten ist. Teils hatten sich gravierende, grundlegende Dinge gehäuft, die er gnadenlos auswertete. Schließlich soll unter seiner Leitung der dritte Sieg in Serie eingefahren werden.

Aufsteiger Henstedt-Ulzburg ist keinesfalls eine No-Name-Sieben. Die Trainer Matthias Karbowski und Amen Gafsi verfügen über ein Team mit einer guten Mischung aus Erfahrung und jungen Heißspornen. „Die agieren im Angriff mit guten Kombinationen, zeigen eine schnelle Mitte – da müssen wir sehr wachsam sein“, sagt Empor-Abwehrchef Norman
Flödl.

Der Ex-Schwartauer Tim Völzke, der 39-jährige Slowene Stanislav Demovic und der frühere Bietigheimer Nico Kibat drehen vorn ein mächtiges Ding, während der aus dem schwedischen Lund zu den Frogs gewechselte Rechtsaußen Pavle Karacic als trickreicher, treffsicherer Linkshänder gilt. „Reduzieren müssen wir auf jeden Fall die Anzahl der technischen und Regelfehler. Zudem muss eine Erhöhung der Effektivität im Abschluss an den Tag gelegt werden“, sagt Dethloff.

Der 32-jährige, der bis auf Keeper Jan Kominek (Finger-OP) auf den übrigen Kader zurückgreifen kann, sagt das nicht von ungefähr. Gäste-Schlussmann Jan Peveling ist ein Meister seines Faches. Zuletzt gegen Saarlouis (26:27) brachte er es auf 21 Paraden.

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