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2. Handball-Bundesliga : Empor will den Spitzenreiter ärgern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Zweitliga-Handballer starten am Mittwoch ab 19.30 Uhr gegen den HC Erlangen in die restlichen 19 Spiele der Rückrunde

Der Spitzenreiter kommt an die Ostseeküste. Gleich zum Auftakt der restlichen 19 Partien der 2. Handball-Bundesliga hat der HC Empor Rostock am Mittwoch um 19.30 Uhr in der Stadthalle mit dem HC Erlangen einen dicken Brocken vor der Brust. Die Franken sind mit 37:5 Punkten auf dem besten Weg zum sofortigen Wiederaufstieg.

„Ohne Zweifel ist die Favoritenrolle klar verteilt. Wir wollen aber nicht gleich von Beginn an den Schwanz einziehen. Im Handball – siehe die Europameisterschaft – ist alles möglich, wenn couragiert aufgetreten und die taktische Linie umgesetzt wird“, sagt Empor-Coach Aaron Ziercke. Das erinnert an sein Statement von Mitte November. Da hatte er vor der Partie gegen GWD Minden – heute mit 35:5 Zählern Zweiter – Gleiches eingefordert. Vielleicht macht ihm sein Team ja ein nachträgliches Geschenk zum am 1. Februar begangenen 44. Geburtstag.

Eine analoge Einschätzung gibt Empors GmbH-Geschäftsführer Sven Thormann ab: „Mit Blick auf die Tabelle sind wir Außenseiter. Der Ball ist rund, für jede Überraschung gut. Die Jungs müssen einfach an sich glauben, ihre Fähigkeiten mit Kampfgeist gepaart in die Waagschale werfen. Ich denke, dass das Team in der Lage sein kann, den Spitzenreiter ganz schön zu ärgern.“ Das hatten die Rostocker im Erlangener Aufstiegsjahr mit einem 24:24 geschafft.

Eine mögliche Wiederholung kann der HCE fast in Bestbesetzung angehen. Bis auf Robert Barten (Schulterverletzung) hat Ziercke alle dabei. Zwar schmerzt es bei einigen Spielern, „aber die Jungs stellen sich alle in den Dienst der Mannschaft“, so Thormann.

Sie wissen, dass sie gegen den HC Erlangen vor einer Herkulesaufgabe stehen werden. Die Mittelfranken befinden sich bestens in Schuss, besiegten in Tests kürzlich den neunfachen österreichischen Meister Bregenz Handball sowie Erstligist SC DHfK Leipzig jeweils mit 32:23. Am All-Star-Wochenende der 1. Bundesliga trennte sich der Kontrahent von der deutschen B-Nationalmannschaft 30:30.

Der Empor-Gast ist auf allen Positionen gleichstark besetzt. Heraus ragt der Rückraum mit Nikolai Link auf der Königsposition (95 Tore) sowie Nicolai Theilinger (89) im rechten Aufbau. Organisiert von Jonas Link sind die Außen Ole Rahmel und Martin Stranowsky gefährlich, in die Kombinationen wird auch der Kreis mit Jonas Thümmler einbezogen. „Da müssen meine Vorderleute echt gut stehen, am Gegner rechtzeitig kleben, keine Lücken zulassen“, fordert Torwart Jan Kominek.


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