Empor-Coach Trtik verlängert Vertrag

<strong>Empor-Chef Jens Gienapp</strong> und Trainer Dr. Rastislav Trtik (links) besiegeln die Zusammenarbeit für die kommende Saison.<foto>Bernd-Dieter Herold</foto>
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Empor-Chef Jens Gienapp und Trainer Dr. Rastislav Trtik (links) besiegeln die Zusammenarbeit für die kommende Saison.Bernd-Dieter Herold

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23. Januar 2013, 09:34 Uhr

Rostock | Der Vorstand des HC Empor Rostock hat gestern eine wichtige personelle Weichenstellung vorgenommen. Der Handball-Zweitligist wird auch in das Spieljahr 2013/2014 mit Dr. Rastislav Trtik als Trainer gehen.

"Wir freuen uns, den international erfahrenen Coach weiter an den HCE gebunden zu haben. Aufsichtsrat, Vorstand und natürlich die Mannschaft sind von seinen Qualitäten überzeugt. In den bisher fast sieben Monaten seines Wirkens in Rostock hat Herr Trtik mit seinem engagierten, akribischen Wirken neuen Schwung in den Verein gebracht", sagte Empors Vorsitzender Jens Gienapp.

Dr. Trtik, der sich durchaus ein noch längeres Wirken an der Ostseeküste vorstellen kann, sagte: "Mich hat überzeugt, dass der neue Aufsichtsrat gemeinsam mit dem Vorstand den Rostocker Handball konzeptionell weiter nach vorn bringen möchte, intensiv an entsprechenden Voraussetzungen arbeitet. Hier im Traditionsverein ist Potenzial vorhanden, das bei kluger Führung noch mehr genutzt werden kann. Daran möchte ich mitwirken, etwas mit jungen, hungrigen Spielern aufbauen."

Für den Tschechen, der mit HK Karvina, Frydek Mistek und Tatran Presov mehrfach tschechischer beziehungsweise slowakischer Meister wurde und 2005 den MT Melsungen in die 1. Bundesliga führte, gibt es mit Beginn der Rückrundenpartie am 10. Februar gegen Eintracht Hildesheim vorrangig zwei Aufgaben zu lösen: "Es sind rechtzeitig die Weichen für den Klassenerhalt sowie für den künftigen personellen Kader zu stellen. Der bisherige wurde mir ja durch meinen Vorgänger (Norbert Henke - d. Red.) präsentiert. Darauf hatte ich keinen Einfluss."

Der Schachzug, rechtzeitig die künftige Trainerfrage zu lösen, ist ein Volltreffer der Vereinsverantwortlichen. Nun wissen die Spieler, wer in der kommenden Saison ihr Vorgesetzter sein wird. Gerade Akteure, deren Kontrakte per 30. Juni 2013 auslaufen, können sich durch sehr gute Leistungen für ein weiteres Engagement bei den Hansestädtern anbieten. Dr. Rastislav Trtik macht aber deutlich: "Handball ist eine Mannschaftssportart, keine für Individualisten. Ich werde mir sehr genau anschauen, wer sich in die Teamarbeit einbringt. Vorbild sollte das Auftreten der deutschen Nationalmannschaft in Spanien bei der Weltmeisterschaft sein. Ein bedingungsloses Miteinander verlange ich. Und dies auf und außerhalb des Spielfeldes."

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