Elf Fragen an... : Karoline Geist: In Gehlsdorf ihre Berufung gefunden

Für Bäckereiverkäuferin Karoline Geist ist das Gehlsdorfer Ufer der schönste Platz Rostocks.

Für Bäckereiverkäuferin Karoline Geist ist das Gehlsdorfer Ufer der schönste Platz Rostocks.

Karoline Geist ist Verkäuferin bei Bäcker Mertins und pflegt einen besonders engen Draht zum Stadtteil Gehlsdorf

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29. Juni 2019, 00:00 Uhr

Seit sieben Jahren arbeitet Karoline Geist als Verkäuferin bei der Familienbäckerei Mertins in Gehlsdorf. Zuvor war sie bei den Unternehmen Junge und Lila Bäcker tätig und hat dort gelernt. Das Aufstehen für die Frühschicht um spätestens 3.30 Uhr ist für sie jedes Mal ein Graus. Aber dafür kann Karoline Geist dann den Feierabend ab 13 Uhr am Strand genießen. Mit ihr sprach unser Redakteur Stefan Menzel.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Karoline Geist: An der Warnow in Gehlsdorf, weil ich hier den schönsten Blick auf Rostocks Skyline habe. Gehlsdorf ist insgesamt sehr schön. Und als Rostockerin mag ich natürlich den Strand – ob Markgrafenheide oder Warnemünde.

Wenn Sie morgen Bürgermeister wären, was würden Sie in Ihrem Wohnort als Erstes ändern?

Ich würde ändern, dass nicht noch mehr in Gehlsdorf gebaut wird, weil alle Ecken nur noch zugepflastert werden. Gehlsdorf ist wunderschön. Es soll so bleiben, wie es ist.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?

Morgens beim Bäcker bei der Arbeit, gerade im Sommer, weil man den Nachmittag dann frei hat und am Strand liegen kann.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Für das Zaunstreichen im Garten meiner Eltern. Es waren aber nur ein paar Mark.

Wofür haben Sie es ausgegeben?

Genau weiß ich das nicht mehr. Wahrscheinlich aber für einen Kinobesuch oder für Süßigkeiten.

Was würden Sie gerne können?

Ich würde gerne Tanzen können, aber ich bin steif wie ein Brett.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Das merkt man sich so schlecht. Das letzte Mal war es bei der Babyparty einer guten Freundin beim Anmalen des Bauches.

Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?

Mein Freund. Er geht jeden Tag zehn Stunden arbeiten und ist dann noch bei der freiwilligen Feuerwehr Ausbilder für Atemschutzgeräte. Ich ziehe absolut meinen Hut vor den Feuerwehrleuten.

Was bedeutet für Sie Rostock?

Zuhause. Ich bin hier in Gehlsdorf aufgewachsen, habe 18 Jahre in Reutershagen gewohnt und bin dann wieder zurückgekommen.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Mit Musik verbinde ich viele schöne Sachen. „House of the Rising Sun“, das hat unsere Schulband gesungen und der Sänger hatte eine sehr schöne Stimme, sodass ich mich ins Lied verliebt habe.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?

Roland Meinelt, der Wehrführer der freiwilligen Wehr.

Zur Person: Karoline Geist

Die 32-jährige Karoline Geist hat ihre Kindheit in Gehlsdorf verbracht, wohnte später einige Jahre in Reutershagen und nun wieder in Gehlsdorf. Ihre Eltern hätten immer gesagt, dass sie als Erwachsene im Dorfkonsum arbeiten werde. Denn sie sei schon immer neugierig gewesen und dort hätte man sich alles erzählt. Heute gingen die Menschen dafür zu einem Bäcker, so Karoline Geist. In Gehlsdorf arbeitet sie heute bei Bäcker Mertins in der Fährstraße.

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