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Norddeutsche Neueste Nachrichten

26. September 2017 | 05:54 Uhr

Einseitiges Parken entspannt die Lage

vom

svz.de von
erstellt am 16.Jun.2013 | 05:17 Uhr

Warnemünde | Dass Busse oder Müllfahrzeuge in der Heinrich-Heine-Straße und in der Wachtler-Straße stecken bleiben, ist keine Seltenheit. Immer wieder behindern parkende Autos die Durchfahrt des Linienverkehrs. "Sobald schon manche Spiegel nicht angeklappt sind, kommen unsere Busse der Linie 37 nicht vorbei", sagt Beate Langner, Sprecherin der Rostocker Straßenbahn AG. Die Insassen müssten dann schon mal 20 bis 30 Minuten Wartezeit einplanen. So lange dauere es, bis das im Weg stehende Auto abgeschleppt werde, so Langner.

Gerade Urlauber achten nicht genau auf die vorgezeichneten Parkflächen und stellen ihre Autos viel zu weit vom Bordstein entfernt ab, sodass die Durchfahrtsschneise zu eng wird. Bei den Einheimischen sei das kein Problem, sie wüssten um die Nöte der Busfahrer und achteten darauf, dass die Linie 37 ohne Behinderungen gut durchkommt.

Eine Besserung der Situation könnte aber bald in Sicht sein. Eine Parkreihe in der Einbahnstraße soll möglicherweise künftig wegfallen. "Allerdings muss erst geprüft werden, ob es Sinn macht", sagt Heiko Tiburtius, Leiter des Rostocker Tief- und Hafenbauamts.

Die Rostocker Verwaltung arbeitet zusammen mit einem Ingenieurbüro derzeit noch an einem Parkraumkonzept von Warnemünde. Das wird im Zuge der Belebung der Mittelmole erstellt. Dabei werden die Parkbedingungen im gesamten Ostseebad unter die Lupe genommen. In diesem Zusammenhang wird auch geprüft, ob einseitiges Parken nachhaltig ist. "Schließlich müssen die sonst dort stehenden Autos an anderer Stelle untergebracht werden. Da wird es schwierig, weil es keine Flächen gibt", gibt Tiburtius zu bedenken.

Lediglich an den Randgebieten von Warnemünde sieht der Leiter vom Tiefbauamt Möglichkeiten, Abstellflächen zu schaffen. Allerdings seien Parkplätze am Ortseingang an der B 103 oder bei der Jugendherberge für viele Urlauber zu weit weg.

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