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Sturmflut : Einsatzkräfte ziehen Autos aus dem Wasser

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

In Gehlsdorf tritt die Warnow nach starkem Nordwestwind über die Ufer

Der starke Nordwestwind hat Rostock am Wochenende ordentlich durcheinandergewirbelt. Am nördlichen Ufer der Warnow in Gehlsdorf, gegenüber vom Rostocker Stadthafen, mussten die Einsatzkräfte gestern morgen zwei Autos bergen, die aufgrund der Sturmflut bereits bis zur Karosserie im Wasser standen. Einer Warnung des Deutschen Wetterdienstes zufolge drückte der Wind das Wasser mit Stärke sechs bis sieben und Böen von bis zu 80 Stundenkilometern in das Mündungsgebiet der Warnow. In Ufernähe sorgte das an mehreren Stellen für Überschwemmungen. Die Polizei warnte deswegen davor, Autos in Flussnähe abzustellen. Darüber hinaus mussten die Einsatzkräfte von Berufs- und freiwilliger Feuerwehr Richtung Evershagen ausrücken. In der Messestraße waren sie zwei Stunden lang damit beschäftigt, eine ganze Baumgruppe abzunehmen, um die Verkehrssicherheit in dem Bereich zu gewährleisten und umknickende Bäume zu verhindern. Das Schadensausmaß blieb insgesamt dennoch überschaubar – eine Spätfolge des Orkans „Xaver“, der im Dezember 2013 viele kranke und tote Bäume abgeräumt hatte.

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