Rostock : Eine Oma für Antonia

Seit sie sich über das Großeltern-Projekt kennengelernt haben, sind die fünfjährige Antonia und Christiane Vollbrecht ein Herz und eine Seele.
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Seit sie sich über das Großeltern-Projekt kennengelernt haben, sind die fünfjährige Antonia und Christiane Vollbrecht ein Herz und eine Seele.

Mit dem Projekt Großelternpatenschaft bringt der Seniorenbeirat der Stadt Rentner und Kinder zusammen.

svz.de von
17. Juli 2015, 08:00 Uhr

Christiane Vollbrecht und die fünfjährige Antonia haben sich erst im vergangenen Jahr kennengelernt und sind jetzt schon ein unzertrennliches Gespann. Zusammengebracht hat sie das Projekt Großelternpatenschaft, das der Seniorenbeirat der Stadt ins Leben gerufen hat.

„Viele ältere Rostocker haben an uns herangetragen, wie allein sie sind. Da haben wir angefangen, zu überlegen, wie sie wieder am öffentlichen Leben teilhaben können“, sagt Irmtraud Thomsen, die im Seniorenbeirat  die Arbeitsgruppe Gesundheit, Soziales und Wohnen im Alter leitet. Den Anschluss verlören viele Ältere vor allem, wenn ihre Kinder aus dem Haus gehen, sagt sie.

Durch die Großelternpatenschaft sollen einsame Senioren aus der Isolation geholt werden. „Es soll aber keine Kinderbetreuung im Sinne von Arbeit sein, sondern ein Geben und Nehmen. Die Kinder bekommen eine Oma oder einen Opa und die Senioren haben wieder Familienanschluss“, erklärt Irmtraud Thomsen. 

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der NNN vom 17. Juli und im ePaper.

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