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Norddeutsche Neueste Nachrichten

25. November 2017 | 06:56 Uhr

Warnemünde : Eine Delfintherapie für Pina

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Robbenefiz-Cup am Nivea Haus Active Beach ist ein voller Erfolg. Organisatoren danken Spielern und Unterstützern

Im Blickpunkt der Öffentlichkeit möchte sie nicht stehen und doch ist Pinas Mutter Maike über die Spendenaktion für ihre Tochter sehr gerührt. Sechs Mannschaften haben sich Sonnabend am Nivea Haus Active Beach zum Robbenifiz-Cup getroffen, um Spendengelder für eine kostspielige Therapie der dreijährigen Pina einzuspielen. Hauptorganisator waren die Rostocker Robben, die ihr Herz für Kinder bereits im vergangenen Jahr gezeigt hatten. Damals hatten sie für den Krebskranken Daniel 3200 Euro aufgetrieben. ,,Wir hoffen, dass wir das gleiche Ergebnis in diesem Jahr erzielen“, sagte Robben-Spieler und der Vorsitzende des Vereins, Michael Knüppel.

Insgesamt sechs Rostocker Vereine zeigten am Sonnabend sportlichen Ehrgeiz für den guten Zweck. Arvid Langschweder moderierte die elf Spiele und gegen 15 Uhr konnten die Robben das Finale für sich bestreiten und den Spendentopf durch die Siegprämie in Höhe von 150 Euro füllen. Einziger Wermutstropfen war für die Spieler das Wetter, denn sie hatten auf mehr zufällig vorbeigehende Urlaubsgäste gehofft. Den Austragungsort hatte der Leiter des Nivea Active Beach, Andreas Zachhuber, für das zweite Benefiz-Event der Robben zur Verfügung gestellt. Das Team Logger in Jogger half den Robben vorbildlich bei der Organisation und auch bei Arvid Langschweder möchten sich die Strandfußballer besonders für seinen persönlichen Einsatz bedanken.

Jetzt soll Pina zu einem Stück Normalität verholfen werden. Die Dreijährige lebt von Geburt an mit schweren Behinderungen im Kopfbereich. Seitdem musste sie eine Vielzahl an Operationen über sich ergehen lassen und zeigt starke Entwicklungsverzögerungen. Sie kann weder laufen noch sprechen. Pro Woche sind fünf Therapien nötig, um die normalen motorischen Fähigkeiten zu mobilisieren. „Ob sie jemals richtig gesund wird, kann uns niemand sagen, aber wir versuchen alles, damit sie eine Chance hat“, sagt Mutter Maike. Unterstützung erhalten die Eltern von der gesamten Familie, denn beide studieren noch und die finanziellen Mittel sind eingeschränkt. Die Spenden sind für eine Delfintherapie in Curaçao gedacht. Dabei soll die Motorik physiotherapeutisch gefördert werden. Auch die Wahrnehmung soll verbessert werden.

Die Therapie dauert zwei Wochen und kostet rund 10 000 Euro. Pinas Eltern haben einen Teil gespart und die Teams hoffen, die fehlende Finanzspritze durch die Aktion zusammenzubringen. Bei der Planung der Reise wird die Familie vom Verein Dolphin-Aid unterstützt. Vor Ort kümmert sich das Team von Curaçao Delfintherapie & Forschungszentrum (CDTC) um sämtliche Maßnahmen. 3100 Euro kamen nach der Auszählung zusammen. Jetzt fehlen noch rund 3000 Euro, um das Projekt in die Tat umzusetzen. Wer am Wochenende nicht dabei war und trotzdem spenden möchte, sollte die Rostocker Robben kontaktieren.

Kontakt: info@rostockerrobben.de

 

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