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Norddeutsche Neueste Nachrichten

24. Oktober 2017 | 00:50 Uhr

Ein wenig verwirrt und doch voller Vorfreude

vom

svz.de von
erstellt am 09.Okt.2012 | 06:27 Uhr

Kröpeliner-Tor-Vorstadt | Franziska Albers hat eine WG gefunden, Bafög beantragt, sich umgemeldet, Rostock unter die Lupe genommen und ihren Stundenplan intensiv studiert - damit hat die 18-Jährige aus Winsen in Niedersachsen ihren Kommilitonen einiges voraus. Denn beim gestrigen Campustag irrten noch viele Studienanfänger von einem Stand zum anderen und versuchten herauszubekommen, was schon ganz bald auf sie zukommt.

Und genau dafür ist der alljährliche Campustag auch da. Die Erstsemester sollen erst einmal an der Uni Rostock ankommen, sich umsehen und dabei all ihre Fragen loswerden. Nicht nur die Referenten des Allgemeinen Studentenausschusses (Asta), die die Veranstaltung erneut organisierten, standen dem akademischen Nachwuchs Rede und Antwort. Auch die Vertreter der verschiedenen Fachschaftsräte hatten für die Neuen ein offenes Ohr. So auch Steve Hillbrandt, der den Chemie-Erstsemestern am Institut geduldig erklärte, welche Vorlesungen, Seminare, Übungen und Praktika sie belegen müssen. Morgen geht der Fachschaftsvertreter mit allen, die Lust dazu haben, auf eine Rostock-Rallye. "Die Studenten sollen sich und auch ihre neue Heimat besser kennenlernen", so der 26-Jährige.

Die gut organisierte Franziska hat heute ihre Einführungsveranstaltung in die Wirtschaftswissenschaften. Ihr neues Studentenleben kostet die 18-Jährige schon jetzt richtig aus. Nach dem Besuch auf dem Campustag ging es für sie abends noch zum Feiern in Helgas Stadtpalast. Dort trafen sich alle Erstsemester wieder, die tagsüber noch über den Campus Ulmenstraße irrten und sich nicht mit Namen, sondern mit ihren Studiengängen vorstellten.

Um am Anfang nicht allein dazustehen, verabredeten sich Good-Governance-Studenten vorab über ein soziales Netzwerk, kamen gemeinsam zum Campustag und gingen auf Entdeckungstour. Raphael Granzow hingegen war allein unterwegs. Erst am Montag ist er nach Rostock gezogen. "Zu Hause stapeln sich noch Kartons und Möbel, die ich noch aufbauen muss", so der 19-Jährige aus Eutin in Schleswig-Holstein. Der Wirtschaftswissenschaften-Student wohnt nun mit einem Freund in einer WG und freut sich auf eine aufregende Studentenzeit. Gestern Abend ging diese schon los - auf der Einstandsparty.

Doch Rostock hat mehr zu bieten als nur ein sattes Partyleben. Auf dem Campus stellten sich darum auch die kulturellen Einrichtungen, gemeinnützige Vereine sowie politische Organisationen vor. Auch der Hochschulsport war vertreten, um neue Mitglieder zu werben und das Angebot vorzustellen.

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