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Norddeutsche Neueste Nachrichten

24. November 2017 | 19:48 Uhr

Ein Rostocker Theater-Votum

vom

svz.de von
erstellt am 23.Apr.2013 | 10:03 Uhr

Rostock | Kistenweise hat der Förderverein des Volkstheaters gestern die Unterschriftensammlung zum Erhalt der Bühne bei Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens (CDU) abgeholt. Die Vereinsvorsitzende Antje Jonas hat gemeinsam mit ihren Mitstreitern am Mittwoch einen Termin bei Kultusminister Mathias Brodkorb (SPD). Dann wollen sie ihm das Rostocker Votum für ein eigenständiges, solide finanziertes Vier-Sparten-Theater mit Neubau 2018 präsentieren. Insgesamt 11 573 Rostocker, Bewohner des Umlands und Sympathisanten aus ganz Deutschland haben dafür unterschrieben. "Was zunächst als eine Ermutigung für die Bürgerschaft gedacht war, soll nun für den Minister als Mahnung dienen", sagt Jonas. Sie ist sich sicher: So ein Votum kann die Politik nicht ignorieren. Einige wichtige Fragen brennen den Rostocker Theaterfreunden unter den Nägeln. Welche Vorteile, neben den angenommenen wirtschaftlichen, sieht der Minister in einer Fusion? Welche Prioritäten setzt das Land? Und welcher Vision folgt das Kultusministerium? Dass die Rostocker hinter ihrem Theater stehen, ist für den Förderverein mindestens seit der Unterschriftenaktion klar. Ganze Schulklassen haben Briefe geschrieben, viele Bürger tatkräftig mitgeholfen.

"Wir sind als Norddeutsche vielleicht nicht so laut, aber wenn wir wollen, können wir sehr deutlich sein", betont Bürgerschaftspräsidentin Jens.

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