Chancengleichheit : Ein Projekt mit Langzeitwirkung

Projekt zu Ende, die Arbeit geht weiter: Betreuerin Jessica Gedamu, Monika Arndt vom Büro für Gleichstellung und Cathleen Kiefert-Demuth (v. l.) vom Frauenbildungsnetzwerk.
Projekt zu Ende, die Arbeit geht weiter: Betreuerin Jessica Gedamu, Monika Arndt vom Büro für Gleichstellung und Cathleen Kiefert-Demuth (v. l.) vom Frauenbildungsnetzwerk.

Regionales Bündnis zieht nach drei Jahren Bilanz

von
30. September 2015, 12:00 Uhr

27 Rostocker Institutionen und Unternehmen unterschrieben vor drei Jahren eine gemeinsame Absichtserklärung. Ihr Ziel: Mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen und sie auf ihrem beruflichen Weg zu unterstützen. Das vom Bund geförderte Programm schloss nun bei einer offiziellen Veranstaltung im Rathaus ab. Trotzdem soll in den aufgebauten Netzwerken intensiv weitergearbeitet werden. „Es ist nicht nur mit Einzelmaßnahmen getan, sondern ein breit angelegter Veränderungsprozess, der guter Kommunikation bedarf“, sagt Jessica Gedamu von EAF Berlin, die das Projekt „Mehr Frauen in Führungspositionen – Regionale Bündnisse für Chancengleichheit“ betreute.

Ein positives Beispiel für die Wirksamkeit des Programms präsentierte Ute Römer von den Rostocker Stadtwerken: „Wir haben jetzt eine Quote von 50 Prozent im Vorstand.“ Es werde jedoch in den kommenden Jahren eine Herausforderung, insbesondere in technischen Berufen Frauen für die Führungsebenen zu begeistern, so Römer. „Unter unseren 16 Azubis sind im Moment nur vier Frauen.“ Dass sich dies in Zukunft ändert, daran wollen alle Rostocker Bündnispartner weiterhin arbeiten. „Unsere Herausforderung ist es, flexiblere Arbeitszeitmodelle anzubieten, damit Frauen Karriere und Kinder miteinander vereinbaren können“, so Stefanie Lück, Personalleiterin der Eurawasser Nord GmbH.

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