Warnemünde : Ein Lied zum Ümgang komponiert

Musiker, Latüchtenwärter und Komponist von „De Warnminner Ümgang“ ist Klaus Lass. Er stellt den Song Sonntag am Umgangsbrunnen von Bildhauer Wolfgang Friedrich vor.
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Musiker, Latüchtenwärter und Komponist von „De Warnminner Ümgang“ ist Klaus Lass. Er stellt den Song Sonntag am Umgangsbrunnen von Bildhauer Wolfgang Friedrich vor.

Premiere von „Musik, Kunst und Mee(hr)“: Heute wird „Die alten Filme“ im Kurhausgarten aufgeführt, morgen gibt es Musik im ganzen Ort.

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05. Juni 2015, 10:00 Uhr

Bei der heutigen Premiere und dem Auftakt von „Musik, Kunst und Mee(h)r“ wird die Zeit gedanklich zurückgedreht. Die Erinnerungen an die Parklichtspiele sollen bei einer Filmrevue zwischen 18 bis 22 Uhr im Kurhausgarten erwachen. Das kleine Kino in der Dänischen Straße ist vor 20 Jahren dicht gemacht worden. „Für viele war es wie ein Traumasyl“, sagt Initiator Andreas Buhse. Schriftsteller Michael Terpitz schrieb die gleichnamige Erzählung, die als Hörbuch aufgenommen wurde. Der Eintritt ist kostenlos. Das für viele traurige Jubiläum wird als Anlass genutzt, heute ein Konzert zu Ehren des alten Kinos zu veranstalten. Das passt, weil es hier im Kurhausgarten Freiluftkino gegeben hat. Die Filmrevue „Die alten Filme“ ist eine Open-Air-Abendshow mit Filmmusik und tollen Tanzdarbietungen. An diesem Abend präsentieren sich das Tanzatelier Luna und das Tanzpaar Any dos Sontos Lima und Mario Sunmir sowie die Musiker von Bad Penny, Jackbeat, Peter und der Wüst, Spill, Egon Linde, Lutz Damman und Klaus Lass, den viele von De Plattfööt und als Latüchtenwärter kennen.

Morgen und übermorgen gibt es an Warnemünder Kunstwerken passende Musik von Künstlern und Erklärungen. Lass ist auch dann dabei und wartet mit einer Überraschung auf. „Ich habe ein Lied über den Warnemünder Umgang und den gleichnamigen Brunnen von Wolfgang Friedrich in der Alexandrinenstraße geschrieben und vertont“, sagt der Warnemünder Künstler.

„Ich bin begeistert, wenn das so funktioniert, das ist schon wieder ein Schritt weiter“, sagt Andreas Buhse. Das passt für ihn auch darum perfekt, weil es im kommenden Jahr eine CD mit Songs zu den Warnemünder Kunstwerken geben soll. Dem „Roten Pfeil“ in der Kirchenstraße schrieb Olaf Hobrlant von Spill eins.

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