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Auszeichnung : Ein Lehrer mit Prädikat „sehr gut“

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Im Rahmen der Fachkräftekampagne „Durchstarten in MV“ sind am Mittwoch erstmals Personen geehrt worden, die sich für einen erfolgreichen Start junger Menschen ins Berufsleben in Mecklenburg-Vorpommern einsetzen.

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erstellt am 08.Okt.2015 | 08:00 Uhr

Detlef Galda, Lehrer an der Schule am See in Satow, ist gestern für die Vermittlung seiner Schüler an potenzielle Ausbildungsunternehmen im Rahmen von „Durchstarten in MV sagt Danke“ gewürdigt worden. „Er pflegt und nutzt die Kontakte zur heimischen Wirtschaft und macht sich für seine Schüler stark“, so Helga Rusin von der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Rostock. „Im Mittelpunkt stehen Menschen aus dem Land, die Anderen Perspektiven für einen beruflichen Karriereweg in der Heimat aufzeigen“, so Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU).

Neben Galda wurden noch zwei weitere Rostocker für ihren Einsatz bei der Fachkräftesicherung mit einem Pokal und einer Urkunde geehrt. Dazu zählen Rosemarie Balfanz und Michaela Stoll. „Was diese Menschen leisten, verdient eine stärkere gesellschaftliche Anerkennung und Wahrnehmung. Sie sind Botschafter und Macher für die duale Aus- und Fortbildung“, so IHK-Präsident Claus Ruhe Madsen.

Die Auszeichnung „Durchstarten in MV sagt Danke“ war eingebunden in die diesjährige Bestenehrung der IHK in der Nikolaikirche, bei der insgesamt 62 ehemalige Auszubildende und Umschüler ausgezeichnet wurden. Davon kommen 39 aus der Hansestadt sowie sechs aus dem Landkreis Rostock. Sie haben ihre Abschlussprüfungen im Winter 2014/2015 oder im Sommer 2015 im kaufmännischen, gewerblich-technischen und gastronomischen Bereich mit hervorragenden Ergebnissen bestanden. Madsen machte den Besten von insgesamt 2345 Prüflingen im Kammerbezirk der IHK zu Rostock deutlich, dass ihnen künftig alle Türen im Land offen stehen: „Ihr seid die Besten und wir brauchen Euch hier in Mecklenburg-Vorpommern.“

Durch das Weiterbildungsstipendium werden zusätzlich 25 neue Stipendiaten bei ihrer beruflichen Weiterbildung unterstützt. Glawe betonte die Relevanz gut ausgebildeter Fachkräfte: „Es geht darum, bei guten Ausbildungsbedingungen und einer ansprechenden Vergütung weitere Anreize zu schaffen.“

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