Warnemünde : Ein Jahr Arbeit feierlich getauft

Für Christian Sekler, Bereichsleiter Modulfertigung, ist die Taufe ein großer Augenblick.
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Für Christian Sekler, Bereichsleiter Modulfertigung, ist die Taufe ein großer Augenblick.

Zwölf in Rostocker Neptun-Werft gebaute Schiffe wurden zeitgleich in Rostock und Amsterdam in den Kreuzfahrtverkehr verabschiedet

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25. März 2015, 06:00 Uhr

Großer Andrang gestern auf der Neptun-Werft in Warnemünde: In Rostock und in Amsterdam sind in Anwesenheit von zahlreichen Werftmitarbeitern und den zukünftigen Kapitänen zwölf in Rostock gefertigte Schiffe der Reederei Viking River Cruises zeitgleich getauft worden. Während die „Viking Beyla“ und die „Viking Astrild“ zukünftig auf der Elbe beheimatet sein werden, schippern die übrigen zehn Flusskreuzfahrtschiffe ihre überwiegend amerikanischen und kanadischen Passagiere über Rhein, Main und Donau.

„Hinter dieser Taufe steckt für uns ein komplettes Jahr Arbeit“, bringt Christian Sekler, Bereichsleiter Modulfertigung, die Bedeutung des Ereignisses auf den Punkt. Vom Brennstart bis zur Ablieferung vergehen in Rostock rund neun Monate, ehe etwa alle vier Wochen ein Schiff die Werft zur offiziellen Taufe verlässt. Im Gegensatz zum Vorjahr, als eine Flasche erst nicht zersprang, dann eine Falsche zu Bruch ging und schließlich mit der Hand nachgeholfen werden musste, ging gestern alles glatt. Bei Sonnenschein und blauem Himmel wurden die vier Rostocker Kolosse auf die Namen „Beyla“, „Astrild“, „Mimir“ und „Vili“ getauft. Da schauten auch Viking-Chef Thor Steinhagen und Manfred Müller-Fahrenholz, Geschäftsführer der Neptun-Werft, nicht schlecht.

„Danke für den tollen Einsatz beim Bau aller Schiffe. Ich hoffe, dass wir in Zukunft genauso eng zusammenstehen, um weitere zu bauen“, schickte Müller-Fahrenholz lobende Worte in Richtung der Rostocker Werftmitarbeiter, die sich vor der Fertigungshalle versammelt hatten. Sie applaudierten besonders kräftig, als die 110 beziehungsweise 135 Meter langen Flusskreuzer in den Mittelpunkt rückten. Alle Schiffe können bis zu 190 Passagiere sowie weitere 50 Crewmitglieder aufnehmen. Vor allem die „Beyla“ und die „Astrild“ sind als Prototypen einer neuen Serie, die mit ihrem extrem niedrigen Tiefgang von 90 Metern hervorsticht, bestens für die Elbe ausgelegt.

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