Kunst im öffentlichen Raum : Ein Hauch von Woodstock im Kurpark

Warnemünde wird symbolisch zur öffentlichen Galerie: Veranstalter Knut Linke mit dem Programm und Galeristin Ulrike S. Möller vor ihrer Galerie Am Strom 68 mit einem Bild der Künstlerin Jutta Mirtschin, von der dort viele Werke hängen.
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Warnemünde wird symbolisch zur öffentlichen Galerie: Veranstalter Knut Linke mit dem Programm und Galeristin Ulrike S. Möller vor ihrer Galerie Am Strom 68 mit einem Bild der Künstlerin Jutta Mirtschin, von der dort viele Werke hängen.

Am Donnerstag starten die 4. Tage der Kunst im öffentlichen Raum unter dem Namen: Musik, Kunst & Mee(h)r im Ostseebad Warnemünde.

svz.de von
16. Mai 2018, 12:00 Uhr

Die eigene Begeisterung über die Reihe „Kultur, Kunst und Mee(h)r“ führt bei der Warnemünder Galeristin Ulrike S. Möller dazu, dass sie sich bei diesem kulturellen Event auch persönlich mit ihrer Galerie einbringt. Zum Auftakt am Donnerstag ab 18 Uhr hat sie als Liveact den Percussionisten Ronny Bruch engagiert. „Ich finde das großartig, was Doc Buhse, Knut Linke und die Tourismuszentrale da jetzt schon im vierten Jahr auf die Beine stellen“, attestiert die Kunstexpertin. „Es ist toll, dass sich das Seebad für mehr als zwei Tage fast in eine öffentliche Galerie verwandelt“, sagt sie. Das Bild stimmt, denn an zwei Tagen werden die Kunstwerke im öffentlichen Raum in den Blickpunkt gerückt und es musizieren verschiedene Künstler im Umfeld der Skulpturen. Knut Linke von der Agentur Kulturmeer trägt den organisatorischen Hut. Was die Galeristin weiter begeistert: Es wird dafür kein Eintritt erhoben.

Ein Höhepunkt ist am Freitag zwischen 19 und 22 Uhr die Aufführung der Film-Musik-Rock-Revue unter dem Namen „Die alten Filme“ im Kurhausgarten. Ein Mammutprogramm von drei Stunden haben die Macher dort zusammengestellt. Initiator der Reihe ist Doc Andreas Buhse, er übernimmt die Moderation der Veranstaltung, die bei schönem Wetter und vielen Gästen im Park auch einen Mini-Hauch von Woodstock hat. Als Gäste der Show wirken Bad Penny, das Tanzatelier Luna sowie Musiker Olaf Hobrlant mit. Er präsentiert den DEFA-Indianerfilm gewidmeten Song „Der Häuptling von Babelsberg“. Und im Laufe des Programms werden ihn die Gäste dann auch in Indianerkluft sehen, die er sich selbst aus Leder geschneidert und mit Perlen in akribischer Arbeit bestickt hat. Der Eintritt in den Kurhausgarten und zu allen anderen Stationen ist frei. „In diesem Jahr haben wir erstmals noch Harald Wroost dabei, der vor dem Reformhaus in der Poststraße an einer neuen Kapitänsskulptur schnitzt“, verrät Doc Buhse.

Zum zweiten Mal ist die Pfingstzeit auf dem Kirchenplatz in die Tage der Kunst im öffentlichen Raum in Warnemünde integriert, sie wird vom Handels- und Gewerbeverein veranstaltet und vom Gastronomen Matthias Hirsch aufgebaut und unterstützt.

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