Warnemünde : Ein Hauch von Gaudi im Ostseebad

Thomas Tüngethal hat diese Wand in der Einfahrt zum Georginenplatz 10 gestaltet.
Thomas Tüngethal hat diese Wand in der Einfahrt zum Georginenplatz 10 gestaltet.

Weinhändler Thomas Tüngethal verschönert den Eingang zu seiner Wohnung

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29. März 2015, 15:00 Uhr

Wenn am Georginenplatz die Tür zur Hofdurchfahrt der Nummer 10 offen steht, dann fällt der Blick automatisch auf eine besonders gestaltete Wand. Hier hat Wein- und Sekthändler Thomas Tüngethal einen Hauch von Gaudi ins Ostseebad gebracht. Der spanische Architekt hat mit seiner besonderen Handschrift und Mosaikkunst gerade Barcelona weltberühmt gemacht. Bei seinen Reisen in den Mittelmeerraum hat sich Thomas Tüngethal von dieser Kunst inspirieren lassen. In Absprache mit seinem Vermieter holte sich der Warnemünder die Erlaubnis zu dieser originellen Wandgestaltung.

Mit Kacheln, Muscheln und Abbildungen aus dem Buch „Mit den Augen von Hansi Parczyk“ hat Tüngetahl ein Bild im XXL-Format gestaltet. Mit den Arbeiten begann er im vergangenen Sommer. „Immer mal zwei drei Stunden, wenn ich dazu Zeit hatte“, sagt Tüngethal. Auf der gegenüberliegenden Wandseite steht noch eine weitere Verschönerung an: „Dort will ich ein maritimes Motiv malen“, sagt er.

Der Mann mit der künstlerischen Ader war früher zehn Jahre im alten Atlantik Am Strom als Restaurantleiter tätig, er war der letzte Gaststättenleiter des Theatercafés und hatte später in Warnemünde die Weinstube Rillings Weinwelt. Heute betreibt der 61-Jährige einen Wein- und Sekthandel.

Der Georginenplatz ist durch Weberin Ines Heinrich sowie die Galeristin und Malerin Anke Tölle ohnehin schon eine Ecke mit künstlerischem Flair. Auch deshalb konnte sich Tüngethal vorstellen, dass eine Plastik den Platz bereichern wird. Er weiß natürlich, dass es in Rostock einen Kunstbeirat gibt, der über solche Ideen und Ansinnen befindet.

Beim ihm brach diese künstlerische Ader erst durch die Reisen aus. Und wenn die Hoftür bei ihm offen steht, dann bleiben die Touristen immer stehen und stauen. Das wird sicher auch so kommen, wenn er das große Bild malt.

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