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Lichtenhagen-Dorf : Ein Dorf gibt seine Geheimnisse preis

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Drei Vereine aus Lichtenhagen haben zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag ein abwechslungsreiches Programm geschnürt

svz.de von
erstellt am 09.Sep.2016 | 12:00 Uhr

Das Bauernhaus der Familie Westendorf in Lichtenhagen-Dorf wurde im Jahre 1818 erbaut. Es steht wie zahlreiche andere Gebäude im Ortskern unter Denkmalschutz. Dennoch hält es keinen Dornröschenschlaf. Vielmehr sind Fachleute gerade dabei, das niederdeutsche Hallenhaus unter denkmalpflegerischen Aspekten fit für die Zukunft zu machen. Wer sich für diese Aktivitäten interessiert, der hat am Sonntag die Gelegenheit, sich das Haus in der Dorfstraße 37 bei einer Führung genauer anzuschauen und sich über traditionelle Baumaterialien wie Lehm und Stroh zu informieren.

„In unser Elternhaus, in dem bereits viele Generationen lebten, wird meine Schwester einziehen“, sagt Elfi Dühnelt, Vorsitzende des Fördervereins für den Erhalt von Denkmalen, die Pflege der niederdeutschen Sprache sowie für den Umweltschutz und die Landschaftspflege. Dieser hat für den Tag des offenen Denkmals gemeinsam mit dem Förderverein zur Erhaltung des Kirchenensembles Lichtenhagen und dem Verein Lichtenhäger Findlingsgarten ein umfangreiches Programm erarbeitet. Eröffnet wird der Tag um 9.30 Uhr in der Heimatstube Lichtenhagen, wo Kinder ein Programm darbieten und Mitglieder des Senioren-Malzirkels Bilder ausstellen. „Auf dem benachbarten Schulhof wird es eine Ausstellung historischer Fahrzeuge geben“, sagt Gemeindevertreter Burkhard May, der zugleich auf den Auftritt der Lichtenhäger Plattsnuten um 13 Uhr im Landgasthaus Gute Laune verweist.

In der viele Hundert Jahre alten Dorfkirche gibt es nach einem Familiengottesdienst – Beginn ist um 10 Uhr – eine Führung durch das Gotteshaus. Besonders der Dachstuhl, so Wolfgang Schultz, wird Geheimnisse preisgeben. Wie der Vorsitzende des Fördervereins sagt, wird über sensationelle Untersuchungsergebnisse berichtet. Weitere Führungen sind um 12.15 und 14.30 Uhr geplant. Zu diesen Zeiten werden auch Rundgänge durch den Findlingsgarten angeboten. Zudem können Interessenten ausgewählte Objekte im Denkmalbereich näher kennenlernen. Treffpunkt ist stets an der Heimatstube.

„Damit dieser von drei Vereinen gemeinsam gestaltete Tag nicht so schnell vergessen wird, starten wir am 11. September einen Fotowettbewerb unter dem Motto Natur und Denkmale, an dem sich jedermann beteiligen kann. Die besten Aufnahmen sollen einen Kalender für das Jahr 2018 schmücken“, sagt Nils Ibendorf vom Förderverein Denkmale.

>> Diese Stätten machen mit beim Tag des offenen Denkmals

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