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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. November 2017 | 04:05 Uhr

FC Hansa Rostock : Ein besonderes Spiel für Lukowicz

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der gebürtige Bremer, der beim SV Werder von der G-Jugend alle Nachwuchsteams durchlief, tritt am Sonntag mit Hansa beim SVW II an.

svz.de von
erstellt am 10.Dez.2015 | 08:00 Uhr

Für Hansa-Stürmer Maik Lukowicz ist es am Sonntag (Anpfiff 14 Uhr) eine besonderes Partie, wenn der Rostocker Fußball-Drittligist bei der Bundesliga- Reserve vom SV Werder Bremen antritt. Denn der 20-Jährige ist gebürtiger Bremer und durchlief die komplette Jugendabteilung bei den Norddeutschen. „Ich habe dort mit fünf Jahren in der G-Jugend angefangen und mich durch alle Jugendteams gearbeitet. Es wird sicher eine besondere Partie, aber wenn man auf dem Platz steht, dann ist es wie bei jedem anderen Spiel. Ich freue mich drauf“, sagt Lukowicz.


Familie und Freunde halten zu Hansa
Die Familie und zahlreiche Freunde werden ihn live im Stadion unterstützen, und trotz des Weggangs aus Bremen geht der Stürmer fest davon aus, „dass sie mir die Daumen drücken werden und damit auch Hansa“.

Dass er vor der Begegnung eventuell in die falsche Kabine gehen könnte, vermutet Maik Lukowicz allerdings nicht: „Ehrlich gesagt habe ich mir aber darüber auch noch gar keine großen Gedanken gemacht. Ich möchte einfach gewinnen. In unserer momentanen Phase sind drei Punkte einfach das Wichtigste.“

Trotz zuletzt überwiegend nur Bankdrücker-Daseins und Minuten-Einsätzen hat er seinen Wechsel nach Rostock nicht bereut. „Ich sehe das positiv. In den paar Monaten, in denen ich hier bin, habe ich schon sehr viel mitgenommen. Dafür bin ich dankbar“, so Lukowicz.

In seinem ersten Spiel für den FCH legte der Kicker auch gleich verheißungsvoll los. Beim 1:1 in Aalen bereitete er den Treffer von Michael Gardawski vor und hatte selbst noch eine große Chance zum Siegtreffer. Der vergangenen Möglichkeit trauert er jedoch nicht mehr nach. „Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Hätte ich das Ding reingemacht, würde ich jetzt vielleicht woanders stehen. Das könnte der Verein allerdings auch sagen. Es ist wie es ist, da heißt es Mund abputzen und weitermachen“, sagt der Offensivmann.

Schon zum zweiten Mal in dieser Saison muss er sich auf einen neuen Trainer einstellen. Nach seinem Wechsel von Werder II zum FC Hansa – Ausleihe bis Saisonende – war nach Alexander Nouri (Bremen II) zunächst in Rostock Karsten Baumann sein Chefcoach. Nach dessen Beurlaubung am vergangenen Sonnabend nach dem 0:2 in Halle hat am Montag Christian Brand das Traineramt übernommen. Lukowicz geht damit relativ relaxt um: „Das ist doch auch spannend. So ist eben der Fußball.“


Hoffnung auf mehr Einsatzzeit
Vom neuen Coach erhofft er sich, wie jeder andere Spieler, der zuletzt etwas hintendran war, dass sich die eigene Situation verbessert. „Na klar hofft man, doch eigentlich blendet man das auch aus. Auf dem Platz, egal ob beim Training oder im Spiel, muss man immer Gas geben, egal wer der Trainer ist“, fasst Lukowicz zusammen.

 

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