Stadtgespräch : Ehre für Tryanowski? Rostocker debattieren

Der „Spielmann-Opi“  ist auf einem WC-Häuschen am Alten Strom verewigt.
Der „Spielmann-Opi“ ist auf einem WC-Häuschen am Alten Strom verewigt.

Soll der Spielmannopa eine Skulptur am Uniplatz bekommen? Darüber diskutieren die Rostocker.

svz.de von
07. November 2018, 16:36 Uhr

Rostock | Rostock Ein Denkmal für den mit 98 Jahren verstorbenen „Spielmannopa“ Michael Tryanowski am Uniplatz? Im Stadtgespräch und im Internet befürworten zahlreiche Rostocker die 55000 Euro schweren Pläne des Kulturamtes. Sie gehen aus einer Anregung des Ortsbeirates hervor.

„Ich finde es großartig, dass dieser wunderbare Mensch durch ein Denkmal geehrt wird und uns so für immer erhalten bleibt“, schreibt zum Beispiel Knut Larina auf der NNN-Website. „Ich habe mich immer gefreut, wenn ich durch die Kröpi musste und er an den Eckbereichen des Fünfgiebelhauses seine Ständchen gab.“ Holger Klein meint: „Dem Meer verbunden, den Menschen froh gesonnen – Er war und ist ein Unikum.“ Ein Schweriner wendet ein: „Herr Tryanowski war anscheinend recht reisefreudig.“ Er sei nicht nur in Rostock, sondern ja auch in Schwerin ein Markenzeichen gewesen, habe seine Kindheit und die seiner Kinder in Schwerin begleitet. Aus Rostock kommen auch kritische Stimmen: Steffi Brock würde sich wünschen, dass auch mal eine Frau eine solche Skulptur bekommt, zum Beispiel eine Flötenspielerin, die in der Stadt zu sehen war. „Zumal die Männer sowieso mittlerweile überproportional vertreten sind – was Bronzeskulpturen angeht.“ Martin Baltrusch wendet bei Facebook ein „Sorry, man kann es auch übertreiben. Und ich bleibe dabei: in Sachen Rostock und Warnemünde hätte es Horst Köbbert mehr verdient.“Am 20. November soll endgültig der Hauptausschuss entscheiden, ob Tryanowski seine Skulptur bekommt.

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