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Nach Ehedrama in Gelbensande : Ehefrau weiter in Lebensgefahr

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Ehemann schlug mit scharfkantigem Gegenstand zu

svz.de von
erstellt am 29.Jan.2015 | 14:45 Uhr

Nach dem Ehedrama in Gelbensande, bei dem am Mittwoch eine Frau schwer verletzt wurde und der Ehemann ums Leben gekommen war, hat sich nun die ermittelnde Rostocker Staatsanwaltschaft zu Wort gemeldet. Laut Sprecher Holger Schütt wurde ein so genanntes „Todesermittlungsverfahren“ angestrengt, um die Hintergründe des Ablebens des Mannes zu ermitteln. Dies soll etwa drei Wochen in Anspruch nehmen.

Der 67-Jährige soll sich nach dem Angriff auf seine Frau in seinem Garten an einem Apfelbaum erhängt haben. Die 78-jährige Ehefrau wurde laut Schütt mit einem „scharfkantigen Gegenstand“ attackiert. Ein Hammer, so zeigen die ersten Ermittlungsergebnisse, scheidet als Tatwaffe aus. Die 78-Jährige liege noch immer in einem Krankenhaus und schwebe in „latenter Lebensgefahr“.

Der Angreifer sei laut Staatsanwaltschaft strafrechtlich noch nicht vorbelastet gewesen. Nach einem Ehestreit war der 67-Jährige auf seine Ehefrau losgegangen, hatte sie schwer verletzt und sich anschließend selbst getötet. Die Ermittlungen laufen weiter.

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