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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. September 2017 | 05:55 Uhr

Zu Gefährlich? : E-Scooter müssen draußen bleiben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

RSAG fürchtet Unfälle und ändert Richtlinien für die Beförderung.

von
erstellt am 07.Feb.2017 | 05:00 Uhr

Ab 15. Februar dürfen E-Scooter-Fahrer nicht mehr die Busse und Bahnen der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) benutzen. Denn anders als bei Elektro-Rollstühlen, so Holger Brüggmann, oberster Betriebsleiter des Verkehrsunternehmens, sind die für die Beförderung nicht zugelassen. „Schon bei normalen Fahrbewegungen können sie umkippen“, erklärt Brüggmann. So gab es in anderen Städten bereits Vorfälle, bei denen nicht nur die Scooter-Fahrer, sondern auch andere Fahrgäste verletzt wurden. Der hohe Schwerpunkt der Vehikel macht sie anfällig fürs Kippen, wie aktuelle Tests auch bestätigten. Bis die Modelle dahingehend angepasst sind, wird die Mitnahme in den Bussen und Bahnen nicht möglich sein. „Wir haben im Vorfeld mit der Behindertenbeauftragten der Stadt gesprochen, Krankenkassen und Sanitätshäuser sind informiert“, so RSAG-Sprecherin Beate Langner. Das Unternehmen hofft auf Verständnis bei den Betroffenen.

Vornehmlich ältere Menschen nutzen E-Scooter. Sie werden von der Krankenkasse verschrieben, können aber auch privat angeschafft werden.

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