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Norddeutsche Neueste Nachrichten

11. Dezember 2017 | 11:06 Uhr

Kampagne : Durchstarten wie Georgina

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostockerin wirbt für Ausbildungsperspektiven in der Region / Schülermedienwettbewerb zum Thema ausgelobt

Selbstbewusst sitzt die 19-jährige Georgina Fock am Steuer der neuen Straßenbahn der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) und chauffiert ihre Fahrgäste zielsicher über das Betriebsgelände in der Hamburger Straße. „Ich habe meinen Traumjob gefunden“, ist sich die Auszubildende des zweiten Lehrjahres sicher, während das Glänzen in ihren Augen verrät, dass sie es absolut ernst meint.

Da passt es regelrecht, dass die Rostockerin nun als neues Gesicht der landesweiten Kampagne „Durchstarten in MV“ für den Verbleib junger Menschen in der Region wirbt. „Eigenen Nachwuchs entwickeln und ihm langfristige Perspektiven bieten – dafür ist Georgina das beste Beispiel“, sagt Monika Falk, Personalleiterin der RSAG. Nun soll die 19-Jährige dabei helfen, Schulabgänger für eine Ausbildung und den Verbleib in ihrer Heimat zu begeistern. Herzstück des Projektes ist dabei die Internet-Plattform Azubi-Atlas, die Berufseinsteigern als Suchmaschine auf dem Weg zum geeigneten Unternehmen zur Seite steht. „Die Initiative ist nach fünf Jahren zu einer festen Marke geworden und fungiert als Bindeglied zwischen Unternehmen und jungen Menschen“, hob Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) gestern bei der Rundfahrt durch Rostock hervor. „Entscheidend ist am Ende, dass Schulabgänger in MV bleiben, eine Familie gründen und im Beruf Karriere machen“, so der Minister weiter.

Das fünfjährige Bestehen der Initiative nahmen Glawe und Claus Ruhe Madsen, Präsident der Industrie- und Handelskammer, zum Anlass, den landesweiten Schülermedienwettbewerb rund um das Thema beruflicher Perspektiven im eigenen Land zu eröffnen. Schüler der 8. bis 12. Klassen sind dazu aufgerufen, Artikel, Blogtexte, Radiobeiträge oder Videoclips zu entwickeln und sich mit den Berufschancen der Region sowie ihrer eigenen Zukunft auseinander zu setzen. Einsendeschluss ist der 19. Oktober.

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