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Dummerstorf: Auch die Post vom Nahkauf-Aus betroffen

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erstellt am 22.Aug.2013 | 08:27 Uhr

Dummerstorf | Briefmarken kaufen, Pakete abholen, Geldgeschäfte erledigen - das konnten die Dummerstorfer bisher immer am Postschalter im Nahkauf erledigen. Doch der Supermarkt wird dichtgemacht. Die Öffnungszeiten wurden bereits um zwei Stunden pro Tag reduziert, die Mitarbeiterinnen haben genau wie der Hauseigentümer bereits die Kündigung erhalten. Ende September soll endgültig Schluss sein.

Besitzer zeigt sich zuversichtlich

Der Dummerstorfer Bürgermeister Axel Wiechmann (CDU) hat gestern mit dem Eigentümer des Hauses über die Situation gesprochen. "Er sucht mit Hochdruck nach neuen Pächtern und hat dabei Zuversicht vermittelt", so Wiechmann. Obwohl er selbst jede Ladenschließung im Gemeindegebiet bedauert, sei die Verwaltung in diesem Fall nicht involviert. Denn das Haus befindet sich in Privatbesitz.

Für die ebenfalls darin befindlichen Wohnungen gebe es gute Nachfrage und keinen Leerstand, zitiert der Bürgermeister aus dem Gespräch mit dem Eigentümer. Der würde momentan auch mit den anderen im Erdgeschoss befindlichen Händlern über die Zukunft sprechen, schließlich sind dort neben dem Nahkauf mit Postschalter noch ein Blumenladen sowie ein Bäcker ansässig.

An einer Lösung vor Ort ist auch die Post sehr interessiert. Wo sie ihre Dienstleistungen künftig anbieten wird, ist noch unklar. "Aber wir haben bereits gute Gespräche vor Ort geführt", sagt Post-Sprecher Jens-Uwe Hogardt.

Interessierte Händler können sich melden

Wo die Dummerstorfer nach der Schließung des Nahkauf ihre Pakete und Geld holen können, sei aber noch unklar. "Das werden wir noch klären und mitteilen, aber vielleicht gibt es da auch keinen großen Leerlauf", so Hogardt. Einen konkreten neuen Kooperationsvertrag gebe es aber noch nicht, weshalb sich Interessenten noch bei der Post melden könnten. Laut des Sprechers kämen dafür Einzelhändler in Frage, die nicht nur die räumlichen, sondern auch die personellen Kapazitäten und das Interesse dafür haben, Postdienstleistungen anzubieten. Bürgermeister Wiechmann glaubt daran, dass sich für das Objekt in der Ortsmitte zügig eine Lösung findet. "Es wäre ja schlimm, wenn ich die Zuversicht des Eigentümers nicht aufgreife", sagt er.

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