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Kunst offen in Rostock : Drei Tage im Zeichen der Kunst

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Am Pfingstwochenende öffnen Kreative ihre Ateliers sowie Werkstätten und gewähren Einblicke in ihre Arbeit

Am Pfingstwochenende haben zahlreiche Künstler die Türen ihrer Ateliers und Werkstätten geöffnet, denn drei Tage lang hieß es: „Kunst offen“. Die gelben Schirme lockten Besucher in die Arbeitsräume der Kunstschaffenden, wo diese einen Einblick in ihr Tun gewährten. Die Auswahl der Angebote war breit gefächert – es gab Malerei, Schmuck, Fotografie, Keramik und mehr. Wie zum Beispiel in der Scheunengalerie Kritzmow, wo Julia Miksch zusammen mit anderen Künstlern Grafiken, Keramik, Malerei, Schmuck und Seidiges präsentierte.


Zum ersten Mal dabei – die Culttourhalle


Zum ersten Mal mit dabei war die Culttourhalle Pi 13. Hier stand „Kunst offen“ unter dem Motto „Tanzperspektiven“. „Wir zeigen unter anderem Werke von Jürgen Weber, der in unterschiedlichen Motiven tänzerische Momente eingefangen hat“, erzählt Betreiberin Ruth Jemez. „Es ist interessant zu sehen, wie er die Spannung beim Paartanz bildnerisch festgehalten hat. Vier Werke sind extra für diese Schau entstanden“, berichtet Jemez.


Kuchen versüßt den Galeriebesuch noch


Auch Lore Treder hieß wieder Besucher in ihrer offenen Werkstatt willkommen. Bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen führte die 60-Jährige sie durch die Räume und ihren Garten. „Viele der Leute wollen wissen, wie ich meine Sachen herstelle, sie fragen nach Tipps und der offenen Werkstatt“, erzählt Treder. Seit etwa 20 Jahren geht sie mit Begeisterung dem Töpfern nach. Vor allem kugelförmige Objekte und die Arbeit mit Naturmaterialien wie Gräsern oder Blättern haben es ihr angetan. Von diesen überträgt sie die Struktur auf den Ton, sodass später auf den fertigen Tellern und Schalen Federmohn und Co. zu sehen sind.

Die Leidenschaft für Keramik teilt auch die diplomierte Keramikdesignerin Heike Hünniger, die ihre Werkstatt seit zehn Jahren in Rövershagen hat. Seit der ersten Auflage von „Kunst offen“ empfängt sie Besucher. Die 54-Jährige präsentierte unter anderem ihre Fayence- und Gartenkeramik, aber auch Strukturkeramik, die sie mit verschiedenen Materialien wie Holz, Kork, oder Porzellan kombiniert. Aber nicht nur schauen war bei „Kunst offen“ möglich. Wer wollte, durfte sich bei Heike Hünniger selbst an der Töpferscheibe probieren. „Drehen ist ein Beruf, das muss man lernen. Aber es ist ein großer Spaß für die Leute zu sehen und zu erleben, wie zum Beispiel eine Tasse oder eine Schüssel entsteht“, erzählt Hünniger.

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