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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 15:34 Uhr

Warnemünde : Drei große Vorhaben schultern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Scanhaus GmbH saniert Hotel Am Leuchtturm, den Teepott und das Gebäude der ehemaligen Klönklause Am Alten Strom

svz.de von
erstellt am 21.Feb.2017 | 11:45 Uhr

Der Bau der eingeschossigen Lobby vom Warnemünder Hotel Am Leuchtturm nimmt bereits sichtbar Gestalt an. Die neue, weiß gehaltene Empfangshalle fügt sich gut in das vorhandene Ensemble ein. „Es wird optisch im Stil der Bäderarchitektur gehalten“, sagt Friedemann Kunz, Geschäftsführer der Scanhaus Marlow GmbH. Er ist seit 2013 Eigentümer des Hotels, dessen Geschichte ins Jahr 1850 zurückreicht. Damals wurde es in eingeschossiger Bauweise als Hotelpavillon von H.F. Ohlerich betrieben.

Bei den aktuellen Bauarbeiten dieser Empfangshalle des Vier-Sterne-Hotels kam ein großer Sanierungsbedarf im gesamten Hotel zutage. „Wir haben das Hotel komplett geschlossen und führen eine Totalsanierung durch“, informiert Kunz. Die Höhe der Investitionen gleicht denen des Neukaufs. „Wir fühlen uns aber der Tradition des Hauses und der Region verpflichtet“, sagt Kunz. Ihm ist es wichtig, dass das Haus solche Qualität erreicht, dass es noch Generationen von Gästen beherbergen kann. Als Fertigstellungstermin ist der 15. Juni avisiert.

Auch der Teepott ist ein nächster Brocken für das Unternehmen. Durch einen Wasserschaden mit Schimmelbildung musste das griechische Restaurant schließen. Zur Saison wird das Restaurant sicher noch nicht geöffnet haben. Momentan gibt es eine gerichtliche Auseinandersetzung zwischen den Betroffenen. „Der gesamte Teepott wird auch vom Thema Brandschutz her optimiert“, kündigt Kunz an.

Das dritte Vorhaben des Unternehmens in Warnemünde ist der Umbau der ehemaligen Klönklause Am Alten Strom. Das Gebäude ist ein Einzeldenkmal, das sich bis in die Alexandrinenstraße zieht. Der Giebel der Fassade wird ähnlich gestützt wie damals der Rostocker Hof. Bei dem Bauvorhaben gibt es Absprachen mit der Denkmalpflege. Neben dem Giebel bleibt das Fachwerk erhalten. Alles andere muss erneuert werden.

Während der Bauphase wird in dem Durchgang eine Art Tunnel errichtet, damit die Passanten dort sicher den Durchgangsweg zwischen den beiden Straßen gehen können. „Im hinteren Teil des Gebäudes entstehen zehn Zimmer, die unter der Regie vom Hotel Am Leuchtturm mitbetrieben werden, aber vom Standard einfacher sind“, sagt Kunz.

Im vorderen Teil zur Stromseite werden Gastronomen, die in Rostock das Zwanzig12 betreiben, dieses Lokal pachten. Nach dem Umbau erhält das Haus einen neuen Wintergarten. Der soll durch eine hochwertige Holzkonstruktion realisiert werden. Ähnlich wie vor dem Umbau soll auch dieses Haus noch Außenplätze bekommen. Ein konkreter Eröffnungstermin steht allerdings noch nicht fest.

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