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18. November 2017 | 15:13 Uhr

Doktorhus: Der Verkauf platzt

vom

svz.de von
erstellt am 07.Jun.2013 | 07:37 Uhr

Warnemünde | Der geplante Verkauf des Doktorhus an’n Strann in der Kurhausstraße 1 ist jetzt überraschend geplatzt. Der Grund soll vertraulich bleiben. Nachdem bereits die Veräußerung dieser bekannten Warnemünder Liegenschaft durch die Bürgerschaft beschlossen war und für den 31. Mai der Notartermin festgesetzt wurde, konnte keine Vertragseinigung mit dem Höchstbietenden herbeigeführt werden.

Der Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock (KOE) war deshalb gezwungen, die Verhandlungen abzubrechen. "Wir suchen jetzt Kontakt mit dem zweitplatzierten Bieter", sagt KOE-Sprecher Nico Seefeldt. Insgesamt hat es etliche Kaufinteressenten gegeben, die die Immobilie im Vorfeld auch besichtigten.

Sofern sich die jetzigen Parteien einig werden, ist ein erneuter Beschluss der zuständigen Gremien zum Verkauf der Liegenschaft erforderlich. "Ein neuer Notartermin ist allerdings nicht vor September 2013 zu erwarten", sagt Seefeldt. Auch der unterlegene Bieter hat zunächst um die Vertraulichkeit seiner persönlichen Daten gebeten.

In der zweigeschossigen Villa, die in der Gründerzeit erbaut worden ist, befinden sich derzeit Arzt- und andere Praxen. Die Apotheke im Erdgeschoss ist schon vor geraumer Zeit in die Mühlenstraße umgezogen.

Das Haus in der Kurhausstraße ist auch deshalb so bekannt, weil sich hier bis Ende der 60er-Jahre das Geburtshaus befand, in dem viele Warnemünder das Licht der Welt erblickt haben. Bis 1992 hat sich hier ein Ambulatorium des Medizinischen Zentrums Nord befunden. 1998 hat der KOE das Gebäude von außen und 2005 von innen sanieren lassen.

Der KOE will mit dem Verkauf kommunaler Immobilien in den kommenden Jahren mit zur Sanierung des städtischen Haushaltes beitragen. Neben dem Doktorhus in der Kurhausstraße sind noch weitere 27 Immobilien zum Verkauf vorgesehen.

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