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Norddeutsche Neueste Nachrichten

16. Dezember 2017 | 19:56 Uhr

Rostock : Doberaner Münster erhält Finanzspritze

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Insgesamt bezuschusst der Bund drei Projekte in MV mit 220 000 Euro

von
erstellt am 25.Feb.2016 | 12:00 Uhr

Das Münster in Bad Doberan profitiert von einer Finanzspritze des Bundes. Insgesamt stellt Staatsministerin Monika Grütters dem Land Mecklenburg-Vorpommern aus dem Förderprogramm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland“ 220 000 Euro für bedeutende Kulturvorhaben zur Verfügung. Zu diesen zählen neben dem Münster auch das Kulturhaus Mestlin, wo der Brandschutz verbessert werden soll, und die Kulturkirche St. Jakobi in Stralsund, wo die der Abschluss der Sanierung des Deckengewölbes abgeschlossen geplant ist.

In Bad Doberan ermöglicht das frische Geld die weitere Sanierung des Gebäudes sowie Restaurierung der mittelalterlichen Ausstattung. Derzeit wird beispielsweise das Reiterstandbild für den Kanzler, Marschall, Minister und Hofmeister Samuel von Behr restauriert. Allein zwischen den Jahren 2001 und 2014 sind rund 3,5 Millionen Euro in Instandsetzungs- und Restaurierungsarbeiten im Münster geflossen.

Monika Grütters sagt: „Die beachtliche Vielfalt bedeutender Kultureinrichtungen – gerade auch in Ostdeutschland – zeichnet uns als Kulturnation aus.“ Der Bund setze sich dafür ein, dieses nationale Kulturerbe zu bewahren und dessen Bedeutung möglichst vielen Menschen auf zeitgemäße Weise zu vermitteln. „Mit dieser Fördertranche sind weitere, wichtige Impulse möglich, die Attraktivität der Kultureinrichtungen und die kulturelle wie touristische Anziehungskraft der Regionen in Ostdeutschland zu stärken“, so Grütters.

Mit dem Förderprogramm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland“ wird seit 2004 die Kulturarbeit unterstützt. Seitdem hat der Bund insgesamt rund 76 Millionen Euro für Kultureinrichtungen und -projekte bereitgestellt. Die Bundesmittel werden in mindestens gleicher Höhe durch Länder, Kommunen und Dritte kofinanziert.

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