Hintergrund : Discovering Hands – so funktioniert es

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06. März 2016, 09:00 Uhr

• entwickelt wurde das Prinzip 2006 vom Duisburger Gynäkologen Dr. Frank Hoffmann

• eine Untersuchung kostet 46,50 Euro; einige Krankenkassen übernehmen die Kosten bereits für eine Untersuchung pro Jahr

• für jede Patientin nimmt sich die MTU etwa 30 bis 60 Minuten Zeit; die Behandlung beginnt mit einem Anamnesegespräch und Fragen zum Gesundheitszustand, der erste Teil der Untersuchung findet im Sitzen, der zweite im Liegen statt

• mithilfe von patentierten Spezialklebestreifen, die ihnen als Orientierung dienen, unterteilen die MTU die Brüste in vier Zonen, die dann ausführlich und in drei Tiefenebenen untersucht werden. Die Streifen werden über das Brustbein, einen über jede Brustwarze und je einen entlang der Achsel geklebt.

• das Klebeband ist in farbige Kästchen unterteilt – ein Zentimeter rot, ein Zentimeter weiß, aller zehn Zentimeter ein schwarzes Kästchen. Die MTU orientiert sich aber an den auf dem Klebeband befindlichen Braille-Punkte

• die MTU arbeitet immer unter Verantwortung eines Arztes, kooperiert also mit einer Praxis oder einer Klinik. Sie stellt keine Diagnosen, sondern nur einen Tastbefund

• die Behandlung von Discovering Hands gilt als weniger schmerzhaft als eine Mammografie und kommt dabei auch ohne Strahlen aus

• die Untersuchung der MTU ersetzt nicht die Krebsvorsorge beim Gynäkologen, gilt aber als sinnvolle Ergänzung

• Hauptzielgruppe sind Frauen unter 50, die noch nicht das von der Kasse bezahlte Mammografiescreening nutzen können, sondern nur die jährliche Untersuchung durch den Frauenarzt sowie das Selbst-Abtasten der Brust als Vorsorge haben

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