Mini-Sail : „Diese Veranstaltung ist ein Geheimtipp“

Prächtige Modelle: Angela Drews präsentiert ihre Schlepper „Saturn“ und „Otto Lauffer“. Foto: ksei
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Prächtige Modelle: Angela Drews präsentiert ihre Schlepper „Saturn“ und „Otto Lauffer“. Fotos: ksei

IGA-Park wird zum Treffpunkt der Schiffsmodellbauer und bietet Schiffsspottern Ruhe vor dem Trubel.

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13. August 2018, 12:00 Uhr

Große Schiffe ganz klein: Bereits zum 9. Mal hat das Modellbau-Treffen – die Mini Sail – im IGA-Park stattgefunden. Trotz des wechselhaften Wetters ließen es sich die aus ganz Deutschland angereisten Bastler nicht nehmen, ihre über 90 Schiffs- und Flugzeugmodelle interessierten Besuchern zu präsentieren. „Wir machen trotz des Wetters das Beste draus, wie immer“, sagt Daniel Krabbe vom Organisationsteam der Mini-Sail. Mit auftretenden Sonnenstrahlen kamen auch immer mehr Besucher in den IGA-Park, um die vielen, in Kleinstarbeit zusammengewerkelten Modelle zu bestaunen und sich von der großen Hanse Sail zu erholen.

„Diese Veranstaltung ist ein Geheimtipp. Viele sehen sie auch als Erholungsgebiet und genießen die Ruhe“, ergänzt Krabbe. „Hier kann man sich ohne Stress hinsetzen und ebenfalls die Schiffe beobachten.“ Mittlerweile habe sich die kleine Hanse Sail aber etabliert, im Schnitt kamen um die 400 bis 500 Besucher, um ins Gespräch mit gleichgesinnten Hobbytüftlern zu kommen. Beispielsweise wurde darüber gefachsimpelt, wie viel Zeit der letzte Bau eines Ausstellungsstücks in Anspruch genommen habe. „Eine feste Zeitspanne lässt sich kaum festmachen und kommt meist auf den Detailgrad des Modells an“, weiß Daniel Krabbe. „Ich habe ein Modell im Jahr 1997 angefangen, welches immer noch nicht fertig ist“, erzählt der Bastelliebhaber. „Wenn ich in Rente gehe, werde ich es vielleicht fertigstellen.“

Auch Angela Drews und Papa Peter aus Rostock hat es wieder auf die maritime Veranstaltung der kleinen Art gezogen. „Wir sind seit dem ersten Jahr dabei. Das Basteln liegt bei uns in der Familie“, erzählt Angela. „Außerdem gibt es hier genug Platz, um mit den Modellen zu fahren“, ergänzt Peter Drews. Die beiden Schiffsbauer präsentierten auf der Mini-Sail unter anderem ihre beiden Schlepper „Saturn“ und „Otto Lauffer“. Die permanente Ruhe war auch der ausschlaggebende Grund für den Besuch von Hendrik Schubert. „Hier gibt es keine Bühne oder Beschallung, aber man sieht trotzdem die Schiffe“, sagt der Bad Doberaner. „Es ist eine tolle, ruhige Alternative zum Rummel der großen Veranstaltung.“ Der zweifache Großvater will im nächsten Jahr wieder an Bord sein.

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