zur Navigation springen

Neues Stadtteil- und Begegnungszentrum : Dierkower feiern ihr SBZ

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Neue Begegnungsstätte bei großer Bürgerparty eingeweiht. Der Kulturautomat birgt seltene Schätze.

Ein lang gehegter Wunsch der Dierkower ist endlich in Erfüllung gegangen. Gestern haben die Bewohner ihr neues Stadtteil- und Begegnungszentrum (SBZ) im Kurt-Schumacher-Ring bekommen. Knapp zwölf Jahre mussten sie auf den Neubau warten. Am Vormittag wurde das SBZ eingeweiht und am Nachmittag mit einem Bürgerfest ordentlich gefeiert.

„Viele Dierkower werden sagen, ,das hat viel zu lang gedauert’, dafür ist es aber besonders gut geworden“, sagt Sigrid Hecht, Geschäftsführerin der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, über den Neubau. 3,3 Millionen Euro hat er gekostet, 1,5 Millionen stammen aus Städtebaufördermitteln von Bund und Land. „Entscheidend ist doch, dass den Menschen das Geld zugutekommt“, betont Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU).

Das SBZ ist ein Standort, an dem sich Menschen aller Altersgruppen begegnen. Auf 1400 Quadratmetern stehen den 45 ehrenamtlichen Helfern Büros, mehrere Arbeitsgruppenräume und ein großer Veranstaltungssaal zur Verfügung. Der u-förmige Neubau ist zwar wesentlich kleiner als das alte SBZ in der Lorenzstraße – eine ehemalige Kita aus den 80er-Jahren – dafür ist er komplett barrierefrei. Durch die Doppelbelegung der Gruppenräume muss sich das Team um SBZ-Leiter Steffen Ohm erst noch sortieren. „Wir spielen gerade regelmäßig das Raum-Zeit-Tetris-Spiel“, so Ohm.

Um dem Eingang des Stadtteil-Zentrums einen kulturellen Farbklecks zu verleihen, hat Dr. Michaela Selling, Direktorin vom Rostocker Kulturamt, gestern zusammen mit dem Wirtschaftsminister einen Kunstautomaten eingeweiht. Darin finden sich ganz besondere Mitbringsel, die Dierkower für Rostocker und Besucher der Hansestadt angefertigt haben. „Enthalten sind besondere Rundgänge, die von Freiwilligen aus der Nachbarschaft konzipiert wurden,“ so Selling. Außerdem gibt es künstlerische Geschenke, wie etwa eine Handpuppe der Maskottchen Dierkow und Dierki, einen Abdruck einer originalen Tonscherbe vom Primelberg – einer slawischen Siedlung, die als Geburtstätte Rostocks angesehen wird. Der Automat ist das Ergebnis eines Kunstwettbewerbs, den die Hansestadt anlässlich der SBZ-Eröffnung vor einem Jahr ausgeschrieben hat. Die Künstlergruppe Parallele Welten hatte dabei das Rennen gemacht.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen