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Nach Sturmtief „Axel“ : Diedrichshagen: Entwurzelte Bäume sind beräumt

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Das Hochwasser hat an der Steilküste bei Diedrichshagen Spuren hinterlassen. Tourismusdirektor: „Wir prüfen Fördermöglichkeiten“

svz.de von
erstellt am 19.Jan.2017 | 21:00 Uhr

Als Sturmtief „Axel“ gewütet und hohe Pegelstände mitgebracht hat, blieb der Küstenstreifen bei Diedrichshagen nicht verschont. Das Hochwasser hat bis ans Kliff gepeitscht. Der Strand war zeitweise verschwunden. Es wurden Bäume entwurzelt, das Wasser hat Auskolkungen in die Steilwand gebrochen, wie die Höhlen heißen.

Diese Bäume hat die Tourismuszentrale entfernen lassen, um Gefahren zu beseitigen.
Diese Bäume hat die Tourismuszentrale entfernen lassen, um Gefahren zu beseitigen.
 

„Die Fläche ist im Eigentum der Hansestadt, die für das Beräumen zuständig ist“, sagt Jean Weiss, Chef vom Staatlichen Amt für Umweltschutz und Landwirtschaft Mittleres Mecklenburg (Stalu MM). „Vorgestern haben die Mitarbeiter der Tourismuszentrale die umgestürzten Bäume entfernt, so dass ein freier Durchgang für Spaziergänger am Strand wieder gewährleistet ist“, informiert die Sprecherin von der Tourismuszentrale Beate Hlawa. „Direkt an der Treppe und auf dem Weg von Wilhelmshöhe bis dahin weisen Schilder auf abbruchgefährdete Stelle hin“, so Hlawa.

Zurzeit findet im Auftrag des Stalu MM und des Landes die Vermessung der gesamten 400 Kilometer Küste infolge des Sturmtiefs Axel und der damit einhergehenden Sturmflut aus der Luft statt. „Zusätzlich sind an einigen Brennpunkten Vermessungstrupps mit der Aufnahme einzelner Küstenabschnitte beauftragt“, so Behördenleiter Weiss. Damit sollen die bei der Sturmflut entstandenen Schäden und darüber hinaus natürlichen Ereignisse wie Strandauf- und -abtrag ermittelt werden. „In der Folge werden erforderliche Küstenschutzmaßnahmen und solche zur Beseitigung oder Vermeidung von Schäden für die Saison und die nächsten Jahre festgelegt“, so Weiss. Der Einsatz weiterer Vermessungstrupps an Land ist dem Umstand geschuldet, dass die Ergebnisse der Luftaufnahmen erst aufgearbeitet werden müssen und frühestens in sechs Wochen zur Verfügung stehen. Vier Küstenabschnitte – darunter Graal-Müritz bis Ahrenshoop und Prerow bis Zingst – werden vordringlich bearbeitet. Diese Ergebnisse werden in zwei Wochen erwartet. Das Land hat auch Hilfe in Aussicht gestellt. „Die Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde prüft die vom Land in Aussicht gestellten Fördermöglichkeiten“, sagt Tourismusdirektor Matthias Fromm.







 
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