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Norddeutsche Neueste Nachrichten

25. November 2017 | 09:07 Uhr

Toleranz : Die Vielfalt der Kulturen entdecken

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Erste internationale Projektwoche an der Borwinschule steht im Zeichen der Integration. Die Eltern und Schüler sind von Globalisierungs-Idee begeistert.

svz.de von
erstellt am 07.Okt.2014 | 10:00 Uhr

„Salem Aleikum“ – „Friede sei mit dir“ steht an der Tafel des Raums 102 der Borwinschule. Etwa 20 Kinder haben in einem Stuhlkreis Platz genommen. Professor Ali Suleiman aus Syrien erklärt die Besonderheiten seiner Muttersprache – er erklärt die Besonderheites des Arabischen

Unter dem Motto „Borwin goes global“ haben sich die Schüler der Borwinschule in der vergangenen Woche innerhalb ihres Unterrichts mit internationalen Themen auseinandergesetzt. „Letzte Woche gab es mehr als 45 Aktionen. Themen wie Fairer Handel, Märchen aus aller Welt oder ein Koffer für Uganda wurden bearbeitet“, sagt Schulleiterin Dr. Christine Wolk.

Gekrönt wurde das Globalisierungs-Projekt mit einem großen Schulfest.

Bereits seit mehreren Jahren trägt die integrierte Gesamtschule den Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“, durch den Zivilicourage und Toleranz gefördert werden. „Die Kinder sind stolz auf den Titel. Wir möchten sie bewusst für Fragestellungen mit globaler Bedeutung interessieren“, informiert Wolk.

Das neueste Projekt ist die Partnerschaft mit der „Victorian Highschool“ in Uganda. „Es findet ein reger Austausch statt. Ein Spendenlauf brachte letztes Jahr 4000 Euro ein. Aus dem Geld wurde der Bau eines neuen Schulgebäudes in Entebbe finanziert“, so Wolk, die herausstreicht, wie viel Spaß die Kinder bei der Themenwoche hatten. „Wir durften uns die älteste Straßenbahn im Depot ansehen“, erinnert sich die 11-jährige Julia Venner.

Neben Arabisch konnten die Kinder weitere Sprachen wie Vietnamesisch, Kroatisch und Farsi kennenlernen.

Organsiert hatte die Sprachkurse der Verein Diên Hông. Bereits seit zwölf Jahren stärkt er das Zusammenleben und die Chancengleichheit zwischen Deutschen und Zugezogenen. „Ich freue mich den Schülern diese lebendige Sprache beizubringen“, so Ali Suleiman.

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