Bildung : Die Uni will junge, gute Leute holen

Bildungsminister Mathias Brodkorb und HMT-Rektorin Dr. Susanne Winnacker trinken auf die herausragende Forschungsinfrastruktur der Regiopole Rostock. Fotos: Johanna Rohwer
Bildungsminister Mathias Brodkorb und HMT-Rektorin Dr. Susanne Winnacker trinken auf die herausragende Forschungsinfrastruktur der Regiopole Rostock. Fotos: Johanna Rohwer

Fünfter Akademischer Jahresempfang der Wissenschafts- und Hochschulregion Rostock brachte das Who-is-Who der Forschungs- und Kultureinrichtungen zusammen.

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16. November 2014, 10:00 Uhr

„Unser gemeinsames Ziel ist es, junge, gute Leute ins Land zu holen und sie hier zu halten“, sagte Uni-Rektor Prof. Wolfgang Schareck gestern auf dem fünften Akademischen Jahresempfang der Wissenschafts- und Hochschulregion Rostock in der Hochschule für Musik und Theater (HMT). Dabei waren nicht nur Universität und HMT, sondern auch das Max-Planck-Institut, die vier Leibniz- und die zwei Fraunhofer Institute sowie des Studentenwerk. Gemeinsam präsentierten sie den Wissenschafts- und Kulturstandort Rostock. „Wir werden weiterhin unser Bestes tun, die Bürger mit dem Grundnahrungsmittel Kunst zu versorgen“, sagt HMT-Rektorin Dr. Susanne Winnacker zur Stärkung des Rostocker Kulturstandorts.

Was den Landesrechnungshof betrifft, so sei Schareck ihm dankbar, dass dieser in seinem Gutachten die Hochschulen gründlich prüfe – „und dass er uns auf das Niveau vergleichbarer Hochschulen stellt“, so der Rektor weiter. Detaillierte Ergebnisse der unabhängigen Hochschulprüfung sind laut Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) für Dezember geplant.

Das Netzwerken von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur standen an diesem Abend im Vordergrund. „Wir brauchen diese kreative Forschungslandschaft in der Region, um auch international weiter an der Spitze mitarbeiten zu können“, sagte Prof. Christopher Zimmermann, Leiter des Thünen-Instituts für Ostseefischerei. Die Uni sei dabei besonders als Quelle für gute Mitarbeiter unverzichtbar. Schareck ergänzt: „Die enge Vernetzung von Wissensproduzenten und Anwendern in der Wirtschaft ist eine unabdingbare Voraussetzung, um einen innovativen Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Rostock in der Gegenwart und Zukunft zu gestalten.“ Damit die Uni künftig finanziell noch besser da steht, forderte IHK-Präses Claus Ruhe Madsen in seiner Festrede das Einführen von Studiengebühren.

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