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Norddeutsche Neueste Nachrichten

20. Oktober 2017 | 20:01 Uhr

Warnemünde : Die Taktik geändert

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Am Strom wird weiter Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht

svz.de von
erstellt am 19.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Die Suche nach Munitionsresten aus dem Zweiten Weltkrieg ist jetzt am südöstlichen Ende vom Alten Strom fortgesetzt worden. Auftraggeber ist das Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik, Brand- und Katastrophenschutz. Das ganze Vorhaben geschieht im Vorfeld der Erneuerung der Spundwand. Luftbilder aus dem Zweiten Weltkrieg lassen vermuten, dass es hier noch Überbleibsel geben könnte. Auch wenn Einheimische das eher ausschließen, muss es überprüft werden. Bei der Ausführung der Arbeiten ist die Taktik geändert worden. Jetzt werden mit einem Bagger die Löcher gebohrt, durch die Michael Ladewig von der Munitionsbergungsdienst GmbH Oranienburg dann mit Hilfe eines Messgerätes herausfindet, ob es Anomalien gibt und dort eventuell Munition drin ist. An 650 Stellen soll das jetzt auf einer Länge von 250 Metern geprüft werden. 14 Tage wird sich das voraussichtlich noch hinziehen. Wenn sich wirklich Munition findet, muss sie von Experten entschärft werden.

Wenn nichts gefunden wird, werden die Ausschreibungsunterlagen fertig gemacht, die finanziellen Mittel sind bereits im Haushalt eingestellt. Das Vorhaben, die Uferzone auf dieser Seite zu befestigen, soll möglichst noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

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