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Norddeutsche Neueste Nachrichten

25. November 2017 | 01:24 Uhr

Tourismus : Die Stadt verbessert ihr Image online

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Neuer Internetauftritt auf Rostock.de soll Gäste anlocken. Kosten pro Jahr: 177 000 Euro.

Die Tourismuszentrale hat den Internetauftritt der Stadt völlig überarbeitet – weniger Werbung, übersichtlichere Inhalte. Wer sich Rostock für interessiert, soll sich so besser über die Stadt informieren können. „Der neue Auftritt soll auch imagefördernd sein, ein Aushängeschild für die Hansestadt“, sagt Beate Hlawa, die den Bereich Marketing bei der Tourismuszentrale leitet und damit zuständig für den Online-Auftritt ist.

Die Tourismuszentrale ist seit 2011 zuständig für Rostock.de. 2013 wurde sie per Beschluss der Bürgerschaft beauftragt, den Komplett-Relaunch zu leiten. Die Umsetzung wurde EU-weit ausgeschrieben. Der Hauptausschuss entschied sich für das wirtschaftlichste Angebot – die Rostocker Lupcom Media GmbH, die auch hinter dem Internetauftritt von Karls Erlebnis-Dorf steht.

Inklusive der Ausgabe für den Relaunch zahlt die Stadt 177 000 Euro netto im Jahr für ihren neuen Online-Auftritt. In drei Jahren kann die Tourismuszentrale den Auftrag verlängern, in sechs Jahren muss die Bürgerschaft neu entscheiden.

Die Seite unterteilt sich in sechs große Bereiche: Urlaub und Freizeit, Wirtschaft und Arbeit, Kultur und Sport, Leben und Wohnen, Bildung und Wissenschaft sowie Stadtverwaltung und Politik. Diese Rubrik betreut inhaltlich weiter das Rathaus. Die Rathausseite ist mit Rostock.de verlinkt wie auch andere städtische Unternehmen – zum Beispiel das Südstadtklinikum, die Stadthalle oder das Volkstheater.

Auf der Startseite der neuen Homepage sind Videos vom Hafen, dem Uniplatz oder aus Warnemünde zu sehen. „Wir wollen damit einen emotionalen Zugang schaffen“, sagt Tourismusdirektor Matthias Fromm. Seit dem 23. Dezember ist die Seite online. Mit mehr als 104 000 Besuchern im Monat ist Rostock.de das größte Stadtportal in MV. Die meisten Besucher kommen aus Rostock selbst, aber auch aus Berlin, Hamburg, München, Leipzig, Dresden, Köln oder Hannover. Demnächst soll es auch eine englischsprachige Ansicht der Seite geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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